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ENG: Die sanitären Anlagen sind spartanisch eingerichtet.

ENG: Die sanitären Anlagen sind spartanisch eingerichtet.© Michael Thomas

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Klagesmarkt

Bunkerabriss kostet nur die Hälfte

Bald rumst es kräftig am Klagesmarkt. Ab Anfang Mai wird der alte Weltkriegsbunker unter dem Parkplatz abgerissen. Dabei wird es auch Sprengungen geben. Sie sollen den Beton auflockern. Die gute Nachricht: Der Abriss wird wohl deutlich günstiger als geplant. Nach NP-Informationen wird er nur rund die Hälfte der ursprünglich veranschlagten 2,6 Millionen Euro kosten.

Hannover. Alles wird teurer. Zumindest beim Abriss des Bunkers unter dem Klagesmarkt wird dieses häufige Problem bei städtischen Bauvorhaben gründlich ins Gegenteil umgekehrt. Nach NP-Informationen wird dieser aller Voraussicht nach nur rund die Hälfte der ursprünglich veranschlagten 2,6 Millionen Euro kosten. Beim Ausschreibungsverfahren soll mindestens ein Angebot dabei gewesen sein, das diese Summe erheblich unterschreitet.

Die Stadt will sich dazu derzeit noch nicht äußern und verweist darauf, dass das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei. Aber: „Gewählt wird das wirtschaftlichste Angebot, das die in der Ausschreibung formulierten Anforderungen erfüllt“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix.

Beginnen soll der Abriss des im Zweiten Weltkrieg errichteten Betonkolosses laut Stadt bereits Anfang Mai, unmittelbar nachdem der Deutsche Gewerkschaftsbund zum letzten Mal auf dem Klagesmarkt seine traditionelle Maikundgebung abgehalten haben wird. Der Abriss ist Voraussetzung dafür, dass der Platz anschließend bebaut werden kann.

5850 Kubikmeter Stahlbetonmüssen abgetragen werden. Die Stadt geht davon aus, dass das etwa ein halbes Jahr dauern wird. Angewendet werden soll dabei ein gemischtes Verfahren. Zunächst ist vorgesehen, den Beton mit Sprengungen zu lockern und anschließend mit großen hydraulischen Beißzangen abzutragen.

Nicht berücksichtigt wird wohldas Angebot eines Berliner Unternehmers, der das deutlich leisere Diamantsägeverfahren vorgeschlagen hat, bei dem der Beton in Stücke geschnitten wird. Dieses liegt beim Preis allerdings weit vom günstigsten Angebot entfernt.

Beim Abriss des Bunkers an der Lönsstraße (Zooviertel) war ebenfalls ein gemischtes Verfahren mit Sprengungen zum Einsatz gekommen. Dies hatte für mächtig Ärger mit Anwohnern gesorgt, die sich über Lärm und Erschütterungen beschwerten.


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