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GUT BESUCHT: Zum Bundeswehr-Konzert auf dem Kröpcke kamen 2016 rund 3500 Besucher.

GUT BESUCHT: Zum Bundeswehr-Konzert auf dem Kröpcke kamen 2016 rund 3500 Besucher.
© Foto: Behrens

Hannover

Bundeswehr-Konzert auf dem Kröpcke

2016 kamen 3500 Besucher zum Konzert der Bundeswehr auf dem Kröpcke. Auch in diesem Jahr wird es dort Musik für die Hannoveraner geben. Am 14. Juni treten auf dem Platz das Heeresmusikkorps Hannover, das Bundespolizei-Orchester Hannover und das Landespolizei-Orchester Niedersachsen auf einer 16 Meter breiten Bühne auf. Die Veranstaltung wird damit zum festen Nachfolger des Biwaks im Stadtpark. Der Eintritt ist frei.

Hannover. Musik der Bundeswehr auf dem Kröpcke wird offenbar zu einer festen Institution. Was im Vorjahr noch ein Geschenk an die Stadt zu deren 775. Geburtstag war, wiederholt sich am 14. Juni. Auf Hannovers zentralstem Platz werden ab 18 Uhr 120 Musiker auf einer 16 Meter breiten Bühne aufspielen.

2016 kamen 3500 Besucher zu dem Konzert, bei dem das in Hannover stationierte Kommando der Feldjäger die Bigband der Bundeswehr aufgeboten hatte. „Das wollen wir in diesem Jahr natürlich toppen“, kündigte Brigadegeneral Udo Schnittker an, der Kommandeur der Feldjäger.

Bei der zweiten Auflage des Kröpcke-Konzertes, die die Feldjäger und die Stadt zusammen organisieren, werden das Heeresmusikkorps Hannover, das Bundespolizei-Orchester Hannover sowie das Landespolizei-Orchester Niedersachsen auftreten. Sie spielen Rock, Pop, Klassik und weitere bekannte Stücke. „Wenn sich Polizei und Bundeswehr musikalisch zusammentun, dann ist gute Unterhaltung mit Sicherheit vorprogrammiert“, verspricht Schnittker.

In der Vergangenheit war die traditionelle Sommer-Veranstaltung der Bundeswehr das Biwak der 1. Panzerdivision im Stadtpark. Mit dem Konzert auf dem Kröpcke wollen die Streitkräfte ihre Verbundenheit zu Hannover zum Ausdruck bringen – auch nach dem Abzug der Division, deren Stab nach Oldenburg verlegt wurde.

Mit dem Konzert auf dem Kröpcke öffnet sich die Bundeswehr auch mehr gegenüber den Bürgern der Stadt. Das Sommerbiwak kostete Eintritt, sofern man nicht auf der Gästeliste stand.

Regelmäßig hatte es gegen die Veranstaltung im Stadtpark Proteste gegeben. Dennoch verzichteten die Organisatoren 2016 bei der Nachfolge-Aktion auf dem Kröpcke auf Absperrungen und Taschenkontrollen. Allerdings waren zahlreiche Sicherheitskräfte von Polizei und Feldjägern im Einsatz, darunter viele in Zivil.

Der Eintritt für das große Konzert im Juni ist frei. Allerdings werden bei der Veranstaltung Spenden gesammelt. Der Erlös soll zu gleichen Teilen dem Soldatenhilfswerk sowie karitativen Einrichtungen in Hannover zu Gute kommen.

Im Vorfeld des Konzertes veranstaltet die Bundeswehr auch einen Empfang für geladene Gäste. Dieser wird – wie im Vorjahr – in der Börse ausgerichtet.

Von C. Bohnenkamp


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  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
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  • Einwohner: ca. 550.000
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  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
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