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WASSERKAMPF: Noch kommen die Experten nicht an den Verdachtspunkt heran. Erst dann entscheidet sich, ob evakuiert wird.

WASSERKAMPF: Noch kommen die Experten nicht an den Verdachtspunkt heran. Erst dann entscheidet sich, ob evakuiert wird.© Elsner

Blindgänger

Bombenräumung: Evakuierung noch unklar

Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben den mutmaßlichen Blindgänger am Seelhorster Kreuz noch nicht überprüfen können. Grundwasser behindert das Vordringen. Noch ist unklar, ob es sich wirklich um eine Weltkriegsbombe handelt und evakuiert werden muss.

Hannover.  Noch bleibt die Ungewissheit bestehen: Auch am Donnerstag konnte die Feuerwehr noch nicht sagen, ob sich der Bombenverdacht am Seelhorster Kreuz bestätigt oder nicht. Damit ist auch immer noch nicht klar, ob das Gebiet am Sonntag weiträumig evakuiert werden muss.

Problem: Der mögliche Sprengkörper liegt in etwa 6,5 Metern Tiefe. Um heranzukommen, versuchen Mitarbeiter von Spezialfirmen einen entsprechenden Schacht zu bauen. Doch die Grube läuft immer wieder voll. „Da drückt unwahrscheinlich viel Grundwasser nach“, so Feuerwehrsprecher Michael Hintz.

Nun wurden im Zuge der Schachtarbeiten Betonringe in die Baugrube eingebracht, die das Grundwasser zurückhalten sollen. Doch trotz bereits erhöhter Pumpenkapazitäten habe das immer weiter eindringende Wasser die Fachleute vor besondere Herausforderungen gestellt, betonte Hintze.

Ursprünglich waren bei den laufenden Fahrbahnsanierungsarbeiten am Messeschnellweg zwei Verdachtspunkte an dieser Stelle entdeckt worden. Bei dem ersten hatte schon am vergangenen Montag Entwarnung gegeben werden können: Es handelte sich um ein Eisenrohr.

Ob sich der zweite Verdachtspunkt doch noch als Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg herausstellt, wird sich nun voraussichtlich am Freitag klären.

Sollte dies so sein, wird am Sonntag geräumt, was auch verkehrstechnisch eine Herausforderung ist, da das Seelhorster Kreuz ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist.

Unangenehmer aber dürfte es für rund 5200 Bewohner aus den Stadtteilen Seelhorst, Waldheim und Kirchrode sein, die dann ihre Wohnungen verlassen müssten. Betroffen wären aber auch Einrichtungen und Firmen wie die Tierärztliche Hochschule am Bünteweg, der Pharmakonzern Boehringer mit seinen Tierversuchlaboren und die Madsack Mediengruppe mit dem Pressehochhaus in Bemerode.

Von Andreas Krasselt


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