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SUCHE: Auf dem Kronsberg hat einen Spezialfirma dieser Tage einen Acker unter die Lupe genommen – mit dem Sondierungsgerät wurde der Boden für das künftige Biotop nahe der IGS nach möglichen Kampfmitteln „durchleuchtet“.

SUCHE: Auf dem Kronsberg hat einen Spezialfirma dieser Tage einen Acker unter die Lupe genommen – mit dem Sondierungsgerät wurde der Boden für das künftige Biotop nahe der IGS nach möglichen Kampfmitteln „durchleuchtet“.
 © Foto: Hübner

HANNOVER KRONSBERG

Bomben im künftigen Biotop-Acker?

Ein Fahrzeug mit der Aufschrift „Kampfmittelbergung“ im Naherholungsgebiet Park Kattenbrook auf dem Kronsberg in Hannover, daneben ein merkwürdiges technisches Gerät. Das wirft Fragen auf: Werden hier, am Anfang des neuen Siedlungsprojekts Kronsberg-Süd, etwa Bomben-Blindgänger vermutet? Die Stadt sagt: kein Grund zur Sorge – obwohl die Auswertung noch gar nicht vorliegt.

HANNOVER. Das wohl größte Siedlungsbauprojekt in Niedersachsen soll dieses Jahr in Hannover starten. Bevor es losgeht, muss für „Kronsberg-Süd“ Sicherheit gewährleistet sein. Das gilt auch für die geplante Umsiedelung eines Biotops.

Daher hat jetzt der Kampfmittel-Spezialist Schollenberger (SK) im Auftrag der Stadt einen Acker sondiert, auf Blindgänger gescannt. Noch ist laut SK-Bereichsleiter Rainer Ebert unklar, ob etwas im Acker liegt – und falls, ob es „eine Badewanne oder eine Bombe“ ist. „Die Daten werden jetzt ausgewertet, dann sehen wir, ob es Punkte gibt, die geöffnet werden müssen.“ Die Messung reiche fünf Meter tief – in Niedersachsen der „übliche Bombenhorizont“ (anders etwa an der Küste und in Moorgebieten). Die Landeshauptstadt gehe da „immer auf Nummer sicher“, sagt Ebert, denn wolle sie etwa ein Grundstück verkaufen, müsse es kampfmittelfrei sein.

Laut Stadtsprecher Dennis Dix soll auf den nun sondierten Acker am Park Kattenbrook „ein Biotop umziehen, das bislang auf dem Hochbehälter nahe der Endstation Messe-Ost liegt“ (NP berichtete). Bevor auf dem Ziel-Acker gebaggert werden kann, um die Umsiedlung des Magerrasens vorzubereiten, muss auch Kampfmittelfreiheit nachgewiesen werden. Und darum werde „dort, wo die vorliegenden Luftbildaufnahmen dafür nicht ausreichen“ vor Ort sondiert. Das sei Routine und in Hannover nahezu täglich zu sehen, es gebe „keinen Anlass zur Besorgnis“.

Von Ralph Hübner


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