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Vorbereitung: An einem Verdachtspunkt an der A 2 nahe der Auffahrt Hannover-Nord werden Container als Splitterschutz aufgestellt. Foto: Elsner

Kampfmittelbeseitigung

Bombe? Am Sonntag wird evakuiert

Ein entspannter Sonntag geht für viele sicher anders: Morgen müssen 7500 Anwohner ihre Wohnungen verlassen – Kampfmittelverdacht in Hannover und Langenhagen! Auch die A 2 wird betroffen sein und zeitweise gesperrt werden. An derzeit drei Verdachtspunkten in Vahrenheide und Bothfeld werden Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet.

Hannover. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Verdachtspunkte müssen jedoch geöffnet werden, teilt die Feuerwehr mit. Aus Sicherheitsgründen sei es erforderlich, einen Evakuierungsbereich einzurichten, damit der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen eine mögliche Entschärfung der Fliegerbomben durchführen kann. Laut Feuerwehrsprecher Michael Hintz werden derzeit noch Erkundungsmaßnahmen an weiteren Verdachtspunkten durchgeführt: „Der Evakuierungsradius wird sich durch die Ergebnisse davon jedoch nicht mehr verändern.“

Die Anwohner sollen morgen um neun Uhr ihre Wohnungen verlassen. Wer nicht weiß, wo er hin soll, kann in die Sammelstelle in die Herschelschule (Großer Kolonnenweg 37) gehen. Da die Verdachtspunkte erst noch untersucht werden müssen und eventuelle Funde dann entschärft werden, sollten die Betroffenen nicht mit einer schnellen Rückkehr in ihre Häuser rechnen – „voraussichtlich erst am späten Nachmittag“ seien die Arbeiten abgeschlossen. Gehbehinderte können sich unter der Rufnummer 0511/192 22 melden und einen Transport arrangieren.

Neben den klassischen Wegen wie einer kostenlosen Info-Hotline (0800/731 31 31) und „hannover.de“ gibt es laut Feuerwehr auch fortwährend Informationen über den Nachrichtendienst Twitter. Dafür wurde sogar ein eigenes Hashtag erdacht – Posts zum Thema finden sich unter „#hannbombe“.

Auch die NP informiert Sie umfassend mit aktuellen News und Fotos in unserem Liveticker unter
www.neuepresse.de/bombe

Einschränkung bei Üstra

Die Stadtbahnlinie 2 sowie die Buslinien 122 und 125 können nur eingeschränkt fahren. Während der Evakuierung von 9 bis 12.30 Uhr können Fahrgäste an der Station Zehlendorfweg der Linie 2 nur ein- und nicht aussteigen. Gleiches gilt für die Bushaltestellen Langenhagen/Silbersee und Langenforther Straße. Auf der Linie 2 gibt es zwischen 12.30 Uhr und dem Ende der Evakuierung Schienenersatzverkehr. Die Busse 122/125 fahren von der Haltestelle Büttnerstraße zum Endpunkt Alte Heide und zurück. Der Busverkehr ist eingeschränkt.

A-2-Umleitung

Von der Sperrung ist der Bereich zwischen Herrenhausen und dem Kreuz Hannover-Ost und in der Gegenrichtung der Bereich zwischen Herrenhausen und Buchholz betroffen. Fahrer, die in Richtung Berlin unterwegs sind, werden in Herrenhausen von der A 2 abgeleitet. Sie fahren dann auf dem Westschnellweg und dem Südschnellweg weiter bis zum Seelhorster Kreuz. Alle, die in Richtung Dortmund unterwegs sind, fahren am Kreuz Ost auf die A 7 in Richtung Hamburg bis Mellendorf, dann auf der A 352 wieder in Richtung A 2.

Sebastian Scherer


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok