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Meine Stadt Bis zu 15 Millionen Euro für die Elektro-Stadt
Hannover Meine Stadt Bis zu 15 Millionen Euro für die Elektro-Stadt
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00:16 29.12.2012
BU im Foto linksbündigBUBU Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Die ist eine von bundesweit vier Regionen, die als „Schaufenster Elektromobilität“ auserkoren wurden und dafür Mittel des Bundes erhalten (siehe Info rechts). Insgesamt stellt der Bund bis zu 180 Millionen Euro bereit. Metropolregion-Geschäftsführer Raimund Nowak erwartet, dass daraus „40 bis 50 Millionen Euro“ in die Schaufenster-Region fließen, die durch das Engagement von Firmen, Kommunen und Land - Niedersachsen gibt etwa zehn Millionen Euro dazu - mehr als verdoppelt werden sollen. Unterm Strich dürften laut Nowak in die Elektromobilität „etwa 140 Millionen Euro fließen“ - indirekte Effekte und Projekte nicht eingerechnet.

„Hannover wird Labor, Fabrik und Bühne der Elektromobilität“, kommentierte der scheidende Oberbürgermeister Stephan Weil den zu erwartenden Mittelzufluss an die Landeshauptstadt angesichts der ersten bewilligten Förderbescheide. Die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen und die Integration stellten dabei „ein Gebot der Glaubwürdigkeit in puncto Klimaschutz“ dar. Nowak erläutert: „Elektromobilität ist mehr, als nur den Antriebsmotor austauschen - dazu gehört auch ein anderes Verkehrskonzept.“ Darum gibt es etwa Geld für die hannoversche Firma Windwärts, die eine Solarstrom-Tankstelle auf dem Hanomag-Gelände in Linden sowie 40 Windkraftanlagen bauen will - das reiche, um 100000 Fahrzeuge ausreichend mit Strom zu versorgen. Ziel: Nach Ende der Schaufenster-Phase 2015 sollen in der Metropolregion mindestens 6000 Elektrofahrzeuge im Einsatz sein. Keine leichte Aufgabe: Jetzt zum Jahresende werden es sogar deutschlandweit deutlich weniger als 8000 reine Elektroautos sein.

Einige weitere Projekte, die jetzt am Start sind: Die Üstra erhält Geld für weitere Hybridbusse (kombinieren Elektro- und Verbrennungsmotor), die Autovermieter Quicar (VW) und Stadtmobil Hannover erweitern mit der Üstra die Mobilitätskarte auf Braunschweig und Wolfsburg und bieten zudem Elektroautos an. In Hannover wird auch ein Elektrofahrrad-Verleihsystem aufgebaut. Da werden laut Nowak der größte Aufwand die wissenschaftliche Begleitung und die Geschäftskonzeptentwicklung sein. Alles soll sich nach Ende des Projekts und des Geldflusses selber tragen: „Wir wollen ja keine Subventionsruinen schaffen.“

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