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MIT TABLET: An den Schulen wird vermehrt digital gearbeitet.

MIT TABLET: An den Schulen wird vermehrt digital gearbeitet.
 © Jens Wolf/dpa

Schulen

Bildungscloud geht an den Start

Die digitale Schullandschaft ist ein Flickenteppich. Während auf manchen Pausenhöfen Handy-Verbot herrscht, konkurrieren in anderen Schulen diverse Systeme miteinander. Das will die Niedersächsische Bildungscloud (NBC) ändern.

Hannover. Am 24. Februar fiel in einer Kick-off-Veranstaltung in den Räumen des Sparkassenverbands in Hannover der offizielle Startschuss zu dem auf drei Jahre angesetzten Projekt. Insgesamt nehmen 42 Schulen daran teil, davon 25 als direkte Projektpartner, die übrigen 17 als sogenannte Projekt-Follower. Denn die Cloud, die sich als ein virtuelles Klassenzimmer zum gemeinsamen Lernen versteht, wird nicht am grünen Tisch geplant, sondern in der Praxis des Schulalltags entwickelt und erprobt.

„Die Schüler müssen lernen, reflektiert und verantwortungsbewusst mit den Medien umzugehen“, so Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Medienbildung sei daher der Schlüsselpunkt. Mit ihrer Digitaloffensive will die Landesregierung bis 2020 erreicht haben, dass jeder Schüler im Land ein entsprechendes Endgerät besitzt. Zumindest Smartphones gehören längst zum Schüleralltag. „Die Schüler haben aber deren Potenziale noch nicht erkannt“, so Michael Sternberg, Geschäftsführer des Projektträgers, der Initiative N–21, „als ob sie einen Besteckkasten haben, aber nur mit dem kleinen Löffel umgehen können.“ Insbesondere die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zum Lernen seien kaum bewusst. Dabei geht es Sternberg nicht nur um die Inhalte des digitalen Lernens.

Das Besondere an dem niedersächsischen Projekt ist, dass es um die Schaffung von Arbeitsstrukturen geht. Eine leicht zugängliche Umgebung, in der alle Beteiligten gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können: „Die Schüler müssen lernen, in Netzwerken zusammenzuarbeiten, Dinge gemeinsam zu einer Lösung zu bringen.“ Durch die Beteiligung von zwei Studienseminaren ist auch die Lehrerausbildung in das Projekt eingebunden. 400 000 Euro investiert das Land. Die Infrastruktur an den Schulen stellen die Schulträger. Aus Hannover nehmen die BBSen ME und Multimedia als Projektschulen, die IGS Roderbruch und aus dem Umland die Oberschule Gehrden als Follower teil.

Von Andreas Krasselt

Hannover, Schiffgraben 6-8

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