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Meine Stadt Bezirksrat stimmt unter Auflagen für "City Trees"
Hannover Meine Stadt Bezirksrat stimmt unter Auflagen für "City Trees"
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00:16 03.03.2017
MÖGLICHER STANDORT: Die Georgstraße – hier könnte der erste „City-Tree“ Hannovers aufgestellt werden.
Hannover

Der stimmte am Montag zwar mit großer Mehrheit für das Vorhaben, harsche Kritik und eine Menge Auflagen gab es aber trotzdem. „Einige Unverschämtheiten“ hatte SPD-Mann Michael Sandow im Rahmen der seit Monaten laufenden Debatte ausgemacht. Unter anderem diese: „Dass die ,City-Trees‘ ohne wirtschaftlichen Nutzen für die Stadtwerke aufgestellt werden sollen, ist glatt gelogen. Das ist eine Marketingstrategie.“ Auch, dass ein „City-Tree“ die gleiche positive Wirkung auf das Klima haben soll wie 275 Bäume, ist aus Sicht von Sandow „schlicht Verarschung“.

Gar nicht gut angekommen in dem Gremium war vor allem, dass die Stadt dieses erst gar nicht mitbestimmen lassen wollte. Auf erste Kritik bei der Vorstellung des Projektes hatte diese erklärt, dass es sich dabei um „ein laufendes Geschäft der Verwaltung“ handele, bei dem der Bezirksrat nicht beteiligt werden müsse. Auch wollte die Stadt den Stadtwerken die sogenannten Sondernutzungsgebühren erlassen, die andere Unternehmen zahlen müssen, die Werbung im Straßenraum aufstellen.

Dem machte der Bezirksrat per Beschluss einen Strich durch die Rechnung. Er forderte von den Stadtwerken, dass sie die Mooswände „ganzjährig in einwandfreiem Zustand“ halten sollen, und machte auch eigene Vorschläge für mögliche Standorte: unter anderem den Aegidientorplatz, den Königsworther Platz, den Friedrichswall und die Georgstraße.

Die Stadtwerke haben trotzdem noch nicht die Lust an dem Projekt verloren. „Für uns war es ohnehin selbstverständlich, dass wir die ,City-Trees‘ in gutem Zustand halten. Das ist auch in unserem Interesse“, sagte Sprecherin Bianca Bartels der NP. Zunächst soll aber nur eine der Mooswände aufgestellt werden - auf Basis der Vorschläge des Bezirksrates.

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