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Meine Stadt Bestätigt: Massen-Evakuierung am 7. Mai
Hannover Meine Stadt Bestätigt: Massen-Evakuierung am 7. Mai
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10:54 21.04.2017
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Hannover

Um 9 Uhr morgens müssen die Betroffenen bereits ihre Häuser verlassen. Am Sonnabend, den 22. April werden Info-Broschüren verteilt.

In der Pressemitteilung der Feuerwehr heißt es dazu: "Die fortgeführten Sondierungen auf dem Grundstück in der Wedelstraße im Hannoverschen Stadtteil Vahrenwald sowie auf einer weiteren nahegelegenen Fläche haben den Verdacht erhärtet, dass es sich an mehreren Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner, die Verdachtspunkte müssen jedoch geöffnet werden. Dafür sind am Sonntag, 07.05.2017, die Einrichtung eines Sicherheitsbereichs und eine damit verbundene Evakuierung erforderlich.

Im Zuge von bauvorbereitenden Maßnahmen auf einem Baugrundstück in der Wedelstraße erfolgten großflächige technische Sondierungen, bei denen die Kampfmittelverdachtspunkte lokalisiert wurden. Bei Luftbildauswertungen des
Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) im Umfeld des betroffenen Baugrundstückes hatten sich weitere Verdachtspunkte auf nahegelegenen Flächen ergeben. Bei den bis zum jetzigen Zeitpunkt fortgeführten Sondierungen bestätigte der KBD, dass sich der Verdacht auf mögliche Bombenblindgänger an mehreren Punkten erhärtet hat, so dass eine vollständige Freilegung erforderlich wird.

Auf Basis der jetzt vorliegenden Erkenntnisse erfolgt die Einrichtung des Sicherheitsbereiches zur Entschärfung der möglichen Bombenblindgänger. Innerhalb des Sicherheitsbereiches leben zirka 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Auf einer östlich des Baugrundstückes Wedelstraße gelegenen Fläche konnte aufgrund der Ergebnisse der technischen Sondierung ein Kampfmittelverdacht ausgeschlossen werden, aus diesem Grund wurde eine Verkleinerung des Sicherheitsbereiches in Teilbereichen möglich.

Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind weiterhin die Stadtteile Vahrenwald, List und Nordstadt. Besondere Einrichtungen innerhalb des Sicherheitsbereiches sind unter anderem sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen, die Sophienklinik, das Conti-Werk Vahrenwald, der üstra-Busbetriebshof Vahrenwald, die Zentrale Polizeidirektion Hannover, die Polizeiinspektion Ost sowie auch die Feuer- und Rettungswache 1."

In den sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt Hannover über das Twitter-Profil @hannover mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite facebook.com/lhhannover.

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