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Meine Stadt Hannover: Lehrer soll Schüler zu Hitlergruß aufgefordert haben
Hannover Meine Stadt Hannover: Lehrer soll Schüler zu Hitlergruß aufgefordert haben
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18:54 21.02.2018
An der Berufsbildenden Schule 3 der Region Hannover soll ein Lehrer seine Schüler beleidigt haben. Quelle: Thomas
Hannover

Ein Berufsschullehrer der BBS 3 aus Hannover darf weiter unterrichten, obwohl er seine Schüler in einem Whatsapp-Chat beleidigt hat. Gegen seine „unangemessene Wortwahl“ sei arbeitsrechtlich vorgegangen worden, sagte ein Sprecher der niedersächsischen Landesschulbehörde am Montag in Lüneburg dem epd. Vorübergehend sei zudem ein zweiter Lehrer mit in die Klasse geschickt worden. Die Behörde sprach von einer „Team-Teaching-Maßnahme, um die Situation in der Schule zu beruhigen“. Der Lehrer habe durchgängig unterrichtet.

Wie im November bekanntwurde, hatten Schüler und Ausbilder dem Lehrer vorgeworfen, insbesondere Schüler mit Migrationshintergrund mit ausländerfeindlichen Bemerkungen beleidigt zu haben. Des Weiteren soll er Schüler einer Klasse aufgefordert haben, sich mit dem Hitlergruß zu melden. Der Landesschulbehörde lägen jedoch auch nach der Befragung der Schüler keine konkreten Anhaltspunkte für rassistische Bemerkungen vor, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover laufen noch.

Details zu den Disziplinarmaßnahmen wollte der Sprecher nicht nennen. Nach Angaben der „Hannoverschen Allgemeiner Zeitung“ soll der Lehrer an seine Schüler per Whatsapp geschrieben haben: „Ihr seid Schlaftabletten und Rum-Nörgler. Das Leben ist ungerecht und heute werdet ihr mal gefickt.“

epd

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