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NEUER ZAUN: Der niederländische Pavillon musst gesichert werden.

NEUER ZAUN: Der niederländische Pavillon musst gesichert werden.

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Hannover

Beim Expo-Gelände tut sich wieder was

Da waren es noch 15: Die städtische Expo Grund hat das 34. Stück Boden auf dem Gelände der Weltausstellung „Expo 2000“ verkauft; 3071 Quadratmeter neben Mietmöbelhändler Klingenberg.

Hannover. Dort stand einst der Jemen-Pavillon. Wer der Käufer ist und was er vor hat, darf Expo Grund-Chef Karsten Klaus nicht sagen. Nur so viel: „Da wird in kurzer Zeit was zu sehen sein.“ Er ist sicher: „Wir werden dieses Jahr noch einge Grundstücke verkaufen. Es gibt derzeit eine sehr große Nachfrage.“

Geklärt ist offenbar die leidige Angelegenheit um den einstigen polnischen Pavillon: Nach viel Hin und Her samt Streit vor Gericht mit Pavillon-Eignerin Thi Nhu Anh Pham (der Boden gehört ihr nicht) hat ein Richter nun einen Haken unter die Sache gemacht: „Wir stehen kurz vor der Räumung, es ist alles ausgeurteilt, wir haben alle Einwände abgewehrt“, sagt Klaus. Schon bald soll per Zwangsversteigerung der Gebäudeinhalt unter den Hammer kommen, dann werde abgerissen. Die Versteigerung diene nur dazu, „dass man uns hinterher nicht den Vorwurf machen kann, hier sei wertvolles Kulturgut vernichtet worden“, wie Pham behauptet. „Das Zeug will ja keiner haben“, erklärt Klaus. Gutachten hätten ergeben: „Das sind Basteleien, ist nette Handarbeit, aber nichts Antikes.“ Mit Werten zwischen „ein paar hundert und maximal ein paar Tausend Euro“.

Auch für ein Grundstück neben dem Litauischen Pavillon („gelber Staubsauger“) gebe es erfolgversprechende Gespräche mit einem Projektentwickler, sagt Klaus.

Rund um den ehemaligen Holländischen Expo-Bau („gestapelte Landschaften, etwa 45 Meter hoch) wird gerade ein hoher, stabiler Metallzaun gezogen. Eigentümer Olaf Körper, München, nennt es eine „reine Verkehrssicherungsmaßnahme“, er mache das nicht auf Anordnung. Der Turm sei ständig Ziel von Vandalismus, alle bisherigen Sicherungen seien stets schnell beschädigt worden. „Ich bin entsetzt, was die Jugend alles zerstört.“ Noch weniger verstehe er, „dass sogar Eltern ihre Kinder hier mit dem Skateboard absetzen“. Im Turm tummelten sich oft Skater, BMX-ler und Board-Fahrer. Die Stadt hingegen sagte der NP, der Zaun sei „eine ordnungsbehördliche Anordnung“, um „vor unbefugtem Betreten zu sichern. Die zuletzt bestehende Absperrung war nicht ausreichend.“


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