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Meine Stadt Befürchtetes Schneechaos in Hannover bleibt aus
Hannover Meine Stadt Befürchtetes Schneechaos in Hannover bleibt aus
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16:44 09.01.2010
Kein Chaos, aber kalt: Auf dem Mittellandkanal halten Eisbrecher am Samstag die Fahrrinne frei Quelle: lni
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Auch im Harz gab es keine größeren Problemen. Im Landkreis Goslar wurde eine eigens eingerichtete Einsatzleitstelle frühzeitig wieder abgebaut. Es habe zwar geschneit, aber weitaus weniger als prognostiziert, sagte ein Polizeisprecher.

Lediglich in den höheren Lagen des Harzes gab es Orkanböen. Wegen des heftigen Sturms standen die Seilbahnen in den Harzer Skiorten Braunlage und Hahnenklee still. Das geplante Skispringen des Damen-Weltcups in Braunlage wurde abgesagt. Auf dem knapp 1000 Meter hohen Wurmberg gebe es Orkanböen bis Windstärke 10, teilte der ausrichtende Wintersportverein Braunlage mit. Ob das Springen am Sonntag stattfindet, sei noch offen.

In den weniger beliebten Skigebieten mit windunanfälligen Schleppliften wie in Sad Sachsa, Hohegeiß oder Sonnenberg herrschte dagegen reger Betrieb. Auch in St. Andreasberg gab es großen Andrang, auch weil andere Gebiete gesperrt seien, sagte ein Sprecher der Liftgesellschaft.

Verkehrsprobleme gab es auf der Autobahn 7 zwischen Hannover und Kassel. An der Anschlussstelle Northeim-Nord geriet am Vormittag ein Lastwagen ins Rutschen und kippte um. Der 34 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 175 000 Euro. Es kam in der Folgezeit zu erheblichen Behinderungen auf der Autobahn.

Der Landkreis Holzminden stellte Teilbereiche des öffentlichen Nahverkehrs wegen des Winterwetters zeitweise ein. Auf einigen Landstraßen behinderten umgestürzte Bäume den Verkehr. Bis auf einige Nebenstrecken im Harz seien aber alle Straßen passierbar, hieß es in Goslar. Ähnlich sah es im benachbarten Landkreis Osterode aus. Die Zahl der Unfälle im Westharz war nach Polizeiangaben sogar niedriger als an anderen Wintertagen. Aus anderen Teilen des Landes, etwa Ostfriesland, hieß es, die Sturmböen hätten die Straßen vom bislang vorhandenen Schnee befreit. Auch in Bremen gab nicht mehr Vorfälle als sonst auch. Der Flughafen Hannover meldete einen „normalen Winterdienst“. Zwar seien einige Flüge aufgrund des Wetters ausgefallen, die Gründe dafür lagen laut eines Sprechers jedoch nicht in Hannover. „Bei uns war die Lage nicht dramatisch.“

Trotz der entspannten Situation stellte sich das Lagezentrum in Hannover auf alle Möglichkeiten ein. „Im ganzen Land sind weiterhin Rettungskräfte, Polizei- und Feuerwehrbeamte sowie die Bundeswehr in Alarmbereitschaft und auf alles eingestellt“, sagte der Sprecher. Die Alarmbereitschaft gelte bis Sonntagabend. lni

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