Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Bauwägler müssen Ihlpohl wieder verlassen
Hannover Meine Stadt Bauwägler müssen Ihlpohl wieder verlassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 13.04.2013
KEINE DAUERLÖSUNG: Die Bauwägler haben sogar einen Zaun um ihren Stellplatz. Bleiben dürfen sie dennoch nicht. Quelle: Michael Joos
Anzeige
Hannover

Die Odyssee der Bauwägler geht weiter. Ende des Monats will die Stadt die Wagenburg mit zwölf Bewohnern in der Straße Am Ihlpohl (Badenstedt) räumen lassen. Grund ist die ablehnende Haltung der benachbarten Kleingartenvereine: „Eine längere Duldung der Gruppe auf dieser öffentlichen Grünfläche wäre nur denkbar, wenn die Nachbarn damit einverstanden wären. Dies ist allerdings nicht der Fall“, sagte der Erste Stadtrat Hans Mönninghoff.

Im Rathaus hatten Stadt, Vertreter des Vereins „Von Wägen“ und den Kleingartenvereinen, die Bezirksbürgermeister aus Linden-Limmer und Ahlem und Kommunalpolitiker nach Lösungen gesucht - und nicht gefunden. „Bei dem entstandenen Meinungsbild sieht die Stadt keine Möglichkeit der Duldung und wird die Fläche räumen lassen, wenn die Bauwägler das Gelände bis zum 25. April nicht verlassen haben“, so Mönninghoff weiter.

Eine von der Stadt angebotene Alternativfläche in Varrelheide (Lahe) hatten die Bauwägler vergangene Woche abgelehnt, weil sie zu weit außerhalb der Stadt liege (NP berichtete). In Linden habe man stattdessen Flächen ins Auge gefasst, wegen der hohen Mietforderungen der Besitzer davon aber Abstand nehmen müssen, so Esther Wiesemann, die Sprecherin vom Verein „Von Wägen“.

„Wir sind von den Nachbarn enttäuscht, weil wir niemandem etwas tun. Selbst in der Polizei haben wir einen Fürsprecher. Offenbar stören wir aber das gutbürgerliche Bild“, sagte Esther Wiesemann weiter. Auf eine Eskalation wolle man es nicht ankommen lassen, sondern das Gelände räumen. Die Stadtbezirksräte Linden-Limmer und Ahlem haben angekündigt, sich abschließend noch ein eigenes Meinungsbild zu machen.

Die Bauwägler waren zunächst auf dem Contigelände Limmer und dann in der Freiherr-von-Fritsch-Kaserne gewesen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bis zu 800 neue Flüchtlinge könnten bis zum Jahresende nach Hannover kommen. 50 sollen nach Bothfeld. Die Anwohner wehren sich.

13.04.2013

Am Sonntag starb in Kaltenweide ein 15-Jähriger , der nebendem Bahnsteig über die Gleise wollte. Ein Trampelpfad zeigt: Das passiert oft. Die Kaltenweider fordern deshalb endlich einen Zaun an der Stelle. Das Grundstück gehört aber der Bahn.

13.04.2013

Ein 40-Jähriger, der seine Tochter sexuell missbraucht hat, ist am Mittwoch vom Landgericht Hannover zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte zugegeben, sich in den vergangenen beiden Jahren in 14 Fällen an der Zwölfjährigen vergangen zu haben.

10.04.2013
Anzeige