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NEUE GESTALTUNG: Der Umbau der Fassade ist für die Stadt Voraussetzung für weitere Miete im Ihme-Zentrum.

NEUE GESTALTUNG: Der Umbau der Fassade ist für die Stadt Voraussetzung für weitere Miete im Ihme-Zentrum.
© privat

Ihme-Zentrum

Bauantrag kommt erst im August

Das Unternehmen Intown, dem 83 Prozent des Ihme-Zentrums gehören, lässt eine Frist verstreichen. Noch gibt es keinen Bauantrag für die neue Fassade, und vorm Amtsgericht steht eine Klage dagegen an.

HANNOVER. Bis zum 28. Juni sollte Ihme-Zentrum-Großeigentümer Intown einen Bauantrag für die millionenteure neue Fassade bei der Stadt einreichen. Die von der Verwaltung gesetzte Frist wird verstreichen. Frühestens im August ist mit dem Bauantrag zu rechnen. Torsten Jaskulski, Verwalter des Ihme-Zentrums gestern zur NP: „Wir brauchen noch eine Eigentümerversammlung.“ Geplant sei, nach den Sommerferien wahrscheinlich am 3. August, dazu einzuladen.

Jaskulski hat die Stadt zeitgleich von der Terminverschiebung informiert. Noch herrscht im Rathaus Gelassenheit. Sprecher Andreas Möser: „Die Stadtverwaltung geht entsprechend der Ankündigungen des Investors unverändert davon aus, dass die Arbeiten für die Sanierung und insbesondere der Bauantrag der Fassade so zügig wie möglich vorangetrieben werden.“

Ein genehmigungsfähiger Bauantrag ist eine der entscheidenden Voraussetzungen für einen neuen längerfristigen Mietvertrag der Stadt, die im Ihme-Zentrum Büros für Hunderte Mitarbeiter hat – zu gekürzten Preisen wegen der baulichen Mängel. Einige Mietverträge laufen Ende des Jahres aus.

Ohne Bauantrag und damit ein erstes Signal für Investitionsbereitschaft wird die Stadt die Mietverträge nicht verlängern. OB Stefan Schostok hat Intown und dessen Chef Amir Dayan ein Ultimatum gestellt.

Jaskulski ist zuversichtlich, trotz der verstrichenen ersten Frist alle Bedingungen zu erfüllen. Allerdings gibt es ein weiteres Handicap: Am Dienstag, 18. Juli, wird am Amtsgericht Hannover über die Klage eine Eigentümerin verhandelt, die im Ihme-Zentrum sechs sogenannte insgesamt sechs Teileigentumseinheiten besitzt. Sie hält alle bislang getroffenen Beschlüsse zur neuen Fassade für unwirksam. Der Umbau bringe ihr außerdem Nachteile, weil der bisher vorhandene Lieferanteneingang von der Blumenauerstraße nicht mehr erreicht werden könne.

„Solange der Beschluss zur Fassadenumgestaltung nicht für ungültig erklärt wird, ist er gültig“, sagt Jaskulski. Die Klärung vor Gericht bereite ihm keine Sorge: „Wir machen weiter.“

Lange Pausen sind wegen festgelegter Termine auch kaum möglich. Zum 30. Juni 2020 wird laut Jaskulski der Fachebereich Jugend aus dem Ihme-Zentrum ausziehen: „Dann wird der Büroturm modernisiert.“

Von Vera König


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