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Meine Stadt „Babyklappen retten Leben“
Hannover Meine Stadt „Babyklappen retten Leben“
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17:10 08.04.2010
Die Babyklappe „Babykörbchen“ auf der Rückseite des Krankenhaus Friederikenstift.
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Berlin/Hannover. „Babyklappen retten Leben“, sagte Ross-Luttmann (CDU) am Donnerstag in Hannover. Damit widersprach die Ministerin dem Deutschen Ethikrat.

Die Vize-Vorsitzende Christiane Woppen hatte am Donnerstag in einem Radiointerview erklärt, es gebe keine Hinweise dafür, dass Babyklappen tatsächlich Leben retten können. Woppen hält es daher für sinnvoller, bereits bestehende Angebote der anonymen Beratung für Frauen auszubauen.

„Jedes einzelne kleine Menschenleben rechtfertigt dieses Angebot als Ultima Ratio“, verteidigte Ross-Luttmann die Einrichtungen. Auch in Zukunft müsse es Babyklappen als Ausweg für verzweifelte Mütter und Väter geben. Vor genau zehn Jahren wurde in Hamburg die erste Babyklappe eingerichtet. Inzwischen gibt es bundesweit 96 solcher Einrichtungen in mehr als 80 Städten.

Woppen plädierte dagegen für einen weiteren Ausbau der anonymen Beratung. Außerdem forderte sie, eine gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen, dass Frauen ohne Angabe ihrer Identität Kinder gebären und abgeben können. So könnten die betroffenen Frauen unter medizinischer Begleitung entbinden.

Unterstützung erhielt Woopen von der FDP-Bundestagsabgeordneten Sibylle Laurischk. „Babyklappen sind kein Modell der Zukunft“, erklärte die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Abgabe eines Kindes löse die Probleme meist nicht. dpa

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