Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Aufwertung für Hannovers Altstadt
Hannover Meine Stadt Aufwertung für Hannovers Altstadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 15.01.2019
Soll schöner werden: Die Schmiedestraße in der City. Der Umbau soll auch die angrenzende Altstadt beleben. Quelle: Dröse
Hannover

Der neue Marstall ist so gut wie fertig. Nun will die Stadt auch die angrenzende Schmiedestraße in Angriff nehmen. Ein weiteres Vorhaben, das die Einkaufszone der Innenstadt besser mit der Altstadt verbinden soll. Geplant sind breitere Gehwege, eine schmalere Fahrbahn sowie Bäume am Rand der zurzeit etwas trostlos wirkenden Straße. 1,75 Millionen Euro hat die Verwaltung dafür eingeplant. Leitungsarbeiten sollen schon im Sommer beginnen.

Eine Aufwertung der Altstadt verspricht sich die Stadt auch vom Umbau des Hohen Ufers. Der zweite Bauabschnitt zwischen Marstall und Goethestraße, mit der attraktiven Freitreppe an der Leine und einer Flaniermeile unter Platanen, sollte eigentlich noch 2018 fertig werden. Die Angebote der Baufirmen waren der Stadt allerdings zu teuer. Deshalb stoppte sie die Arbeiten und schrieb Aufträge erneut aus. Ab April sollen die Arbeiten weitergehen, spätestens bis Dezember abgeschlossen werden. Rund 2,7 Millionen Euro kostet das Vorhaben. Auch die Restarbeiten des Umbaus der D-Linie in der Goethestraße sollen 2019 abgeschlossen werden.

Streit um die Wedekindstraße

Um den Umbau der Wedekindstraße (Oststadt) war heftig gestritten worden. Die Radfahrerlobby hatte gefordert, auf einer Seite der Straße auf Bäume zu verzichten, um mehr Platz für Radfahrer zu schaffen. Das allerdings lehnte die Verwaltung ab. Mittlerweile läuft schon der Leitungsbau. Die eigentliche Umgestaltung soll dann im Sommer beginnen. 1,55 Millionen Euro kostet das Projekt.

Leitungsbau läuft schon: Die Stadt lässt die Wedekindstraße in der Oststadt umbauen. Quelle: Dröse

In der Hans-Böckler-Allee geht der Umbau weiter, der wegen der Ansiedlung der neuen Conti-Zentrale am Pferdeturm notwendig ist. Rund 2,5 Millionen Euro kostet das Vorhaben, das verhindern soll, dass es durch den von dem Unternehmen verursachten Berufsverkehr zu Staus kommt. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Auch die Erschließung des neuen Wohngebietes Kronsberg-Süd wird fortgesetzt. Die Leitungsinfrastruktur für das Quartier, in dem rund 3500 Wohnungen entstehen sollen, kommt in den Boden. Die zunächst provisorische Baustraße wird später auch die zentrale Verbindungsstraße des Quartiers sein.

Auch am Moltkeplatz gehen Arbeiten los

Noch im ersten Quartal 2019 will die Stadt auch mit der Umgestaltung des Moltkeplatzes in der List beginnen. Dessen Ostseite soll weiter geöffnet werden. Kreisförmige Sitzmauern sollen um Bäume herum entstehen. Auch sämtliche Spielgeräte sollen erneuert werden, der Bolzplatz unbedingt erhalten bleiben. 1,25 Millionen Euro hat die Stadt für das Vorhaben eingeplant.

Ein Großprojekt ist der schon 2018 gestartete Umbau der Brabeckstraße. Die Arbeiten zwischen Südschnellweg und Am Sandberge sollen im Juli 2019 abgeschlossen werden. Zwischen Südschnellweg und Großer Hillen startet der Leitungsbau für den zweiten Bauabschnitt. Rund 6,5 Millionen Euro kostet das Vorhaben.

Von Christian Bohnenkamp

Lesen Sie auch: Das sind Hannovers wichtigste Bauprojekte 2019.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!