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Hannover Meine Stadt Auf der Tectouyou gibts ersten Kontakt zu Traumjobs
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19:46 21.04.2010
Schülertour über die Hannover Messe Quelle: Heck
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Hannover. Miep, Miep! Es hupt und eine freundliche Stimme sagt: „Bitte lassen Sie mich durch.“ Entertainment Roboter Gilberto, von Blue Botics in Automatisierungshalle 14, ist nicht nur eine äußerst höfliche Maschine, sondern beeindruckte auch die 24 Gütersloher Gymnasiasten, die im Rahmen des Schülerprojektes „Tectoyou“ zur Hannover-Messe gekommen waren. „Der Musikroboter ist bisher am besten gewesen“, erklärte Marc nach der Hälfte des Rundgangs, „es war super, wie er Hindernisse erkannt und sie entsprechend umfahren hat.“

Einen ganzen Tag zum Thema „Faszination Technik“ verbrachten die Schüler der Jahrgangsstufe zwölf vom Städtischen Gymnasium Gütersloh mit ihrem „Tectoyou“-Guide Alwin Daus auf der Messe. „Wir sind hergekommen, weil die Schüler großes Interesse gezeigt haben“, erklärte Physik-, Mathe- und Informatiklehrer Frank Bücher.

„Im Unterricht bekommen sie die theoretischen Grundlagen vermittelt, und hier sehen sie, was man damit alles machen kann.“ Doch nicht nur die Neugier der Schüler soll geweckt werden. Auch zukunftsorientiert soll die Kursfahrt von Physik-, Mathe- und Informatik-Leistungskursschülern sein. „Sie soll hauptsächlich zur Berufsorientierung dienen“, so Bücher.

Das nehmen sich die 17- und 18-Jährigen besonders am Stand der Hochschule Bochum in Halle 27 zu Herzen. Das Solarcar-Team des Instituts für Elektromobilität stellt dort sein solarbetriebenes Auto vor, und die Jugendlichen ließen sich alles genau erklären. Als Matthias Wiemers vom Solarcar-Team dann erzählte, dass es alle zwei Jahre nach Australien fahre, um gegen die Solarautos anderer Universitäten Rennen zu fahren, beschloss etwa die Hälfte der Schüler, nach dem Abitur in Bochum zu studieren.

Doch auch Mete, der sich besonders für Robotik interessierte, kam auf seine Kosten. Am Stand der Bergheimer Firma Festo (Halle 15) nahm er eine Lernfabrik, wie sie auch im Studium verwendet wird, genau unter die Lupe. Dort wurden Flaschen automatisch mit Mais oder Wasser befüllt. „Das sind intelligente Flaschen“, erklärte Festo-Vertreter Eckhard von Terzi, „sie sind mit einem Chip ausgestattet und wissen genau, was wann in sie gefüllt wurde.“

In einem Kreislauf werden die Flaschen anschließend wieder entleert und gereinigt. „Der Computer erkennt, welche Flüssigkeit in den Flaschen ist, und setzt automatisch, je nachdem, ob Flüssigkeit oder fester Inhalt, eine Pumpe oder einen Sauger ein“, so von Terzi. „Das ist echt toll, weil man hier sehen kann, wie es in der Industrie oder auch später im Studium wirklich funktioniert“, freute sich Mete.

Nach sechs Stunden Messe-Programm beendeten Gymnasiasten und Lehrer ihren Rundgang. Fazit von Marc und Mete: „Es hat wirklich viel Spaß gemacht und war sehr interessant, die neuesten Entwicklungen auch mal live zu sehen und zu erleben.“ Beim nächsten Besuch wünschten sie sich allerdings mehr Zeit, um auch auf eigene Faust Stände zu entdecken.

(Meike Kornek)

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