Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Auch in Hannover: Razzia bei Milli Görüs
Hannover Meine Stadt Auch in Hannover: Razzia bei Milli Görüs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:31 02.12.2009
Razzia: Auch in Kerpen bei Köln durchsuchten Fahnder die Räume von Milli Görüs. Quelle: ddp
Anzeige

Nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft wird gegen Verantwortliche des Vereins wegen Verdachts des Spendenbetruges und des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt ermittelt. Die Durchsuchungen betrafen zwölf Büros in Nordrhein-Westfalen sowie vierzehn weitere im übrigen Bundesgebiet, darunter in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München.
In Hannover schlugen die Fahnder in den Büros der Organisation an der Moschee am Weidendamm zu.

Funktionäre von Milli Görüs sollen im größeren Umfang Spendengelder ihrer Mitglieder zweckwidrig verwendet und Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung den Sozialkassen vorenthalten haben.

Der Generalsekretär der Organisation, Oguz Ücüncü, wies in einer Erklärung die Vorwürfe zurück: „Auch die aktuelle Aktion wird nichts daran ändern, dass sich die Vorwürfe gegen die IGMG als haltlos erweisen werden.“ Es handle sich um den „verzweifelten Versuch, die IGMG zu kriminalisieren“. Man werde sich von dem Kurs, die legitimen Interessen der Muslime auch in Zukunft aufrichtig zu vertreten, nicht abbringen lassen.

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs wurde 1985 in Köln gegründet und ist mit einer geschätzten Mitgliederzahl von etwa 27 000 die größte islamische Organisation in Deutschland. Nach eigenen Angaben hat sie europaweit etwa 87 000 Mitglieder und eine Gemeindegröße von rund 300 000 Personen. Zu ihr gehören in Deutschland mehr als 300 Moschee- und Kulturvereine. ddp

Die Region Hannover will Bürger mit Hilfe von Faltblättern über die Geschichte und die Bedeutung von Kulturlandschaften aufklären.

02.12.2009

Noch nichts vor am zweiten Adventswochenende? Hier die Tipps der Redaktion.

02.12.2009

Nach über einjähriger Suche zeichnet sich eine Lösung für Skater in der Innenstadt ab – nun könnte doch die schon vorhandene Fläche am Welfenplatz ausgebaut werden.

01.12.2009
Anzeige