Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Asyl im Maritim: Keine Probleme erwartet
Hannover Meine Stadt Asyl im Maritim: Keine Probleme erwartet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 12.03.2016
WIRD UMGEBAUT: Noch vor Ostern sollen 550 Flüchtlinge in das ehemalige Hotel am Friedrichswall einziehen. Quelle: Droese
Anzeige
Hannover

Bis Ostern soll es so weit sein: Rund 550 Flüchtlinge werden das Ex-Maritim am Friedrichswall beziehen. Bis 2018 hat die Stadt das Hotel angemietet. Dann soll renoviert werden. Gestern informierte Bezirksbürgermeister Michael Sandow (SPD) im Rathaus Bürger und Initiativen über die Pläne. 200 Personen nahmen teil.

Zu Veranstaltungsbeginn harte Fakten von Stadtbezirksmanagerin Claudia Göttler: „Es werden vor allem Neuankömmlinge in das ehemalige Hotel kommen. Dazu werden Flüchtlinge aus Großunterkünften wie der Messehalle auf dem Expogelände umverteilt.“ Um die Organisation der Flüchtlingsunterkunft wird sich aller Voraussicht nach das DRK kümmern – offiziell soll das morgen der Rat bestätigen.

Die Heimleitung würde dann an Paulina Andrzejewska gehen. Sie war gestern bereits bei der Info-Veranstaltung dabei. „Wir werden bis zu 16 Sozialarbeiter stellen. Fünf bis sechs von ihnen werden durchgehend vor Ort sein. Darüber hinaus werden wir einen Sicherheitsdienst einstellen, der mit mindestens fünf Personen 24 Stunden am Tag im ehemaligen Hotel sein wird“, so die Leiterin für Soziale Arbeit beim DRK. Angaben über die Bewohnerstruktur konnte Andrzejewska noch keine machen. Vom Alleinreisenden bis zur Großfamilie könne es jeder werden.

Axel Borgfeld von der Polizeidirektion Mitte hält das Ex-Hotel am Friedrichswall „aus polizeilicher Sicht für völlig unproblematisch“. Man erwarte keine Probleme.

Die Veranstaltung lief ruhig, viele hatten auch ganz alltägliche Fragen – und Vorschläge. Etwa mit Piktogrammen auf Schildern im Maschpark auf dort geltende Regeln hinweisen. Veranstaltungen könnten in Konferenzräumen durchgeführt werden. Wie man verhindert, dass möglicherweise gespendete Fahrräder chaotisch vorm Hotel stehen, wurde auch erklärt: Man plane eine Werkstatt, einen geordneten Abstellbereich am Hotel.

3 Zu Veranstaltungsende gab Stadtbezirksmanagerin Göttler bekannt, dass in der „24. oder 25. Kalenderwoche die nächste große Flüchtlingsunterkunft“ bezogen wird. Gemeint hat sie die Wohncontainer, die gerade am Waterlooplatz aufgestellt werden.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige