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Meine Stadt Aschewolke: Dienstag auch Probleme in Hannover?
Hannover Meine Stadt Aschewolke: Dienstag auch Probleme in Hannover?
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17:17 17.05.2010
Noch ist der Luftraum über Hannover frei: Dienstag drohen Probleme Quelle: dpa
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Auf dem Flughafen Schönefeld fielen die Flüge von und nach Dublin, Edinburgh, London und Nottingham aus. Auf dem Flughafen Tegel wurde je ein Flug nach London und nach Amsterdam gestrichen. Der Luftraum war am Sonntag über den britischen Inseln zu großen Teilen gesperrt worden.

In Teilen Nordirlands und Schottlands dauerten die Sperrungen auch am Montag noch an. Die niederländischen Flughäfen Amsterdam-Schiphol und Rotterdam wurden am Montagmorgen lahmgelegt, nach Angaben der niederländischen Flugbehörde jedoch am Mittag wieder freigegeben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für die nächsten Tage bis Pfingsten nur mit geringen Beeinträchtigungen des deutschen Flugraums durch die isländische Vulkanasche. Für die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel war zumindest am Montag keine Sperrung in Sicht. Lediglich im norddeutschen Luftraum über Bremen und Hannover könnte es am Dienstag erneut Probleme geben, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes am Montag.

Die Flugausfälle am Montag in Berlin betrafen vor allem die Fluglinien Easyjet und Ryanair, die die irischen, britischen und niederländischen Städte von Schönefeld aus anfliegen. Auch ein Flug nach Venedig entfiel aufgrund der Aschewolke: Die Easyjet- Maschine, die von Schönefeld gen Süden starten sollte, kam aus Großbritannien gar nicht erst weg.

Die kurzfristig und in den europäischen Ländern jeweils unterschiedlich verhängten Sperrungen stoßen bei den Fluglinien auf Kritik. „Wir müssen uns den Anordnungen aus dem jeweiligen Staat fügen, aber wir sehen keinen roten Faden in der Entscheidungsfindung, welcher Flughafen offen bleibt und welcher geschlossen werden muss“, sagte ein Sprecher von Air Berlin am Montag. Ein Sprecher von British Airways sprach sich dafür aus, dass die Fluggesellschaften selbst entscheiden sollten, ob sie fliegen oder nicht. Der derzeitige Ansatz sei „zu restriktiv“. dpa

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