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Meine Stadt Angeklagte gestehen Anschlag von Salzhemmendorf
Hannover Meine Stadt Angeklagte gestehen Anschlag von Salzhemmendorf
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11:04 10.02.2016
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Die beiden Männer gestanden in Erklärungen, die ihre Verteidiger verlasen, einen Molotowcocktail gebaut und in die Wohnung einer Mutter aus Simbabwe geworfen zu haben. Nur weil eines ihrer Kinder in dieser Nacht in einem Nebenraum schlief, blieb es unverletzt. Die Männer und eine Frau müssen sich wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes am Landgericht Hannover verantworten.

Die Staatsanwältin warf ihnen eine Tat auf "unterster sittlicher Stufe" vor. Alle drei erklärten, sie bereuten den Anschlag zutiefst. Vor der Tat hörte das Trio Musik rechtsradikaler Bands. Sie seien aber nicht grundsätzlich fremdenfeindlich, betonten sie. In einer Garage bauten die beiden Männer aus einer leeren Weinbrandflasche den Brandsatz, der ältere der beiden warf ihn schließlich. Er wurde von den anderen als Haupttäter beschrieben. "Ich bin mir sicher, dass ich mich nüchtern nie an der Tat beteiligt hätte", hieß es in der Erklärung des 25 Jahre alten Angeklagten.

Eines der Opfer, eine Mutter aus Simbabwe, leidet noch immer unter den Folgen der Tat. "Sie ist sehr ängstlich, sie hat hier ihr zweites Trauma erlebt", sagte der Anwalt der 35-Jährigen, Sebastian Piontek.

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