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Meine Stadt Am Hohen Ufer: "Stadtmauer"-Restaurant verspätet sich
Hannover Meine Stadt Am Hohen Ufer: "Stadtmauer"-Restaurant verspätet sich
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18:46 24.02.2017
Der Bau am Hohen Ufer soll nun im August fertig sein. Der Gastronom hat seine Ankündigung „2016“ per Aufkleber aktualisiert. Foto: Hübner Quelle: Ralph Hübner
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Hannover

Das Haus in der Burgstraße soll nun im Juli, das am Ufer im August bezugsfertig sein. Der Grund laut Bauherr Helma aus Lehrte: schlampig arbeitende Architekten.

Archäologische Funde und Streit um eine Wasserleitung hatten schon den Baubeginn 2013 verzögert, ursprünglich sollte Ende 2014 alles fertig sein, vergangenen Sommer hieß es: im Winter 2016/17. Der Stand von gestern: „Wir hatten große Probleme mit dem ursprünglich beauftragten Architekturbüro. Dessen Planungen waren zum Teil unvollständig und auch fehlerhaft“, erläutert Helma-Marketing-Chef Thorsten Harms der NP. Das führte schon vergangenen Sommer zur Umorganisation, doch „die Folgen daraus machen sich bis heute in den Abläufen und Detailumsetzungen des Projektes bemerkbar und sind leider nicht immer im Voraus erkenn- und damit planbar“. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Architekturbüro funktioniere sehr gut, doch müsse man sich dort immer noch „mit den alten, unzulänglichen Planungen zeitintensiv auseinandersetzen, um darauf inhaltlich und funktionell mit der eigenen Arbeit aufbauen zu können“.

Das „Stadtmauer“ soll Restaurant, Café und Bistro sein und auf zwei Ebenen 800 Plätze bieten, davon je zweimal etwa 200 Außenplätze. Im November 2015 hieß es von der künftigen Betreiberfamilie Özgör („Hugos“, „6 Sinne“), die Inneneinrichtung werde schon produziert, auch die Suche nach 50 bis 60 Mitarbeitern laufe - damals wurde mit einem Eröffnungstermin im Mai oder Juni 2016 gerechnet. Am Bauzaun des Projekts Am Hohen Ufer versprechen die künftigen Restaurantbetreiber nun auf ihren alten Plakaten „Eröffnung Sommer 2017“ - doch die überklebte alte Jahreszahl verlockte inzwischen offenbar zum Abreißen.

Da man „trotz der widrigen Wetter- und Temperaturverhältnisse der letzten Wochen und Monate“ weitergearbeitet habe, glaubt Harms, dass die anvisierten Fertigstellungstermine „verbindlich“ sind.

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