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Meine Stadt Althusmann wird CDU-Spitzenkandidat
Hannover Meine Stadt Althusmann wird CDU-Spitzenkandidat
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12:19 17.09.2016
Der frühere Kultusminister Bernd Althusmann soll CDU-Spitzenkandidat bei der nächsten Landtagswahl in Niedersachsen werden. Foto: dpa/Gollnow
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Hannover

Der frühere Kultusminister Bernd Althusmann soll CDU-Spitzenkandidat bei der nächsten Landtagswahl in Niedersachsen werden. Das beschlossen Parteivorstand und Landtagsfraktion nach dpa-Informationen am Samstag in Hannover. Damit kommt es im Januar 2018 erwartungsgemäß zum Duell zwischen Regierungschef Stephan Weil (SPD) und Althusmann. Der 49-Jährige soll am Mittag als Spitzenkandidat vorgestellt werden.

Die Entscheidung von Vorstand und Fraktion am Samstag kam nicht überraschend: Althusmann, der nach der Niederlage der CDU bei der Landtagswahl 2013 für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Namibia tätig war, wurde in den vergangenen Wochen als aussichtsreichster Kandidat gehandelt. Auch Landtagspräsident Bernd Busemann waren Chancen und Ambitionen auf die Spitzenkandidatur eingeräumt worden. Er hatte aber vor zwei Wochen erklärt, dass er nicht zur Verfügung steht. Zugleich sprach er sich für Althusmann aus, der bisher zu seinen Ambitionen geschwiegen hatte. Am Freitagabend hatte Parteichef David McAllister dem CDU-Präsidium Althusmann vorgeschlagen.

Der 49-Jährige war vor gut drei Monaten aus Afrika zurückgekehrt und arbeitet seitdem als Personalberater mit Schwerpunkt Norddeutschland. Von 1994 bis 2009 gehörte er dem Landtag in Hannover an. Danach war er zunächst Staatssekretär im Kultusministerium, ehe ihn der damalige Ministerpräsident Christian Wulff 2010 zum Ressortchef machte.

Als Kultusminister trieb Althusmann die Umstellung auf die achtjährige Gymnasialzeit maßgeblich voran - eine Änderung, die der Landtag mit seiner rot-grünen Mehrheit inzwischen aber revidiert hat. 2011 machte Althusmann überregional Schlagzeilen: Die Universität Potsdam prüfte seine Doktorarbeit auf mögliche Plagiate, erkannte ihm seinen Titel trotz einer Vielzahl formaler Mängel aber nicht ab.

Der in Lüneburg wohnende Politiker soll auch den Vorsitz des rund 63 000 Mitglieder zählenden CDU-Landesverbandes übernehmen. Die Christdemokraten erhoffen sich größere Schlagkraft im Wahlkampf, wenn Parteivorsitz und Spitzenkandidatur in einer Hand liegen.

Das endgültige Votum ist aber Sache eines Landesparteitags am 26. November in Hameln. Parteichef McAllister tritt dann nicht wieder an. Er steht seit 2008 an der Spitze der Landes-CDU, von 2010 bis 2013 war er Nachfolger von Christian Wulff als Ministerpräsident. Nach der knappen Niederlage bei der Wahl 2013 war der 45-Jährige im Mai 2014 ins Europaparlament eingezogen. dpa

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