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Meine Stadt Als Erster auf dem Schulhof sein
Hannover Meine Stadt Als Erster auf dem Schulhof sein
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17:19 16.06.2017
PLATZ GENUG: Dezernentin Rita Maria Rzyski und Schulleiter Robert Kühn im Container-Klassenzimmer. Quelle: Wallmüller
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Hannover

In den Sommerferien fangen die Bauarbeiten an. Die Grundschule An der Rehre (Wettbergen) wird um sechs mobile Raumeinheiten erweitert. Mit den Container von einst haben die neuen Klassenzimmer kaum noch was zu tun. Auf 70 Quadratmetern – und damit zehn Quadratmeter größer als normale Klassenzimmer – bieten sie sogar Platz für Sofaecken.

„Wir brauchen die Räume. Zum neuen Schuljahr werden wir fünf erste Klassen haben“, sagt Schulleiter Robert Kühn. Bis zum Februar hat der Pädagoge an der deutschen Schule in Rio de Janeiro (Brasilien) gearbeitet. „Gemessen an den Bedingungen dort erleben wir hier Luxus.“

Umso mehr ärgerte sich Kühn, als das Foto eines abgewirtschafteten Containers zum Sinnbild für die schulische Arbeitsbedingungen wurde. „Einen Tag später war der abgerissen.“ Vorbehalte bei Eltern seien nicht so schnell auszumerzen gewesen.

„Da ist ein verzerrtes Bild entstanden“, räumt Michael Balke als Sprecher des Schulelternrats ein. Man habe das Gefühl gehabt, die Stadt nehme Sorgen in Wettbewegen nicht ernst. Zu lange habe eine Lösung für die Raumnöte gedauert, „eine Lösung, die auch Platz zum Spielen lässt“.

Mit der Aussicht auf die sechs Container sind alle zufrieden. Herbert Jancke, Projektleiter „Mobiles Lernen“ des Vereins n-21, erinnert sich gut an die eigenen Schulzeiten in einem Behelfspavillon. „In den wollten damals alle. Man hat immer geschafft, als Erster auf dem Schulhof zu sein.“

n-21 hat die Schule mit einem Klassensatz an Tablets ausgestattet. Jancke: „Medienkompetenz muss schon in einer Kita beginnen.“ Die Schüler (350 sind es in dieser Grundschule) nutzen die Tablets anders als zu hause nicht zum Daddeln. Sie filmen Experimente oder suchen Informationen.

Die Grundschule An der Rehre arbeitet seit sechs Jahren als offene Ganztagsschule. 166 Kinder nutzen das Angebot. Koordinatorin Monika Reimann hat es sogar geschafft, deren Wunsch nach Judo-Angeboten umzusetzen – ganz einfach durch Partnerschaft zu einem Judo-Verein.

Von Vera König

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