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Meine Stadt Alptraum-Unfall auf dem Südschnellweg
Hannover Meine Stadt Alptraum-Unfall auf dem Südschnellweg
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00:17 10.12.2017
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Hannover

 Körperlich verletzt wurde niemand – aber für eine Audi-Fahrerin war dieser Verkehrsunfall auf dem Schnellweg trotzdem ein Horrorerlebnis. Die 34-Jährige wurde nachts in ihrem A 4 von einem anderen Fahrzeug abgedrängt, eingekeilt, in der Dunkelheit gegen die hohe Fahrstreifenbegrenzung gedrückt, ihre Lenkung versagte. Der Unfallverursacher flüchtete.

Mit ihrer Limousine war die 34-Jährige Mittwoch gegen 21.30 Uhr im Bereich Ricklingen auf dem Südschnellweg zwischen Landwehrkreisel und Hildesheimer Straße Richtung Seelhorster Kreuz unterwegs.

Während die Frau mit ihrem grauen Audi auf der linken Spur fuhr, bemerkte sie auf der rechten Seite ein silberfarbenes Auto, dessen Fahrer zunächst in gleicher Höhe fuhr. Laut Polizei kam dann „das hochwertige Fahrzeug“ dem Audi immer näher.

Die 34-Jährige vermutet, dass der Fahrer die Spur wechseln wollte. „Um den Autofahrer zu warnen, hupte die 34-Jährige – jedoch ohne Erfolg. Im weiteren Verlauf touchierte der Pkw die Audi-Limousine an der vorderen rechten Seite, so dass diese gegen die bauliche Fahrstreifentrennung gedrückt und quasi kurzfristig eingekeilt wurde“, sagt Polizeisprecherin Martina Stern.

Anschließend beschleunigte der Unbekannte und flüchtete mit seinem Fahrzeug, dessen Marke die 34-Jährige nicht erkennen konnte, vom Unfallort.

Zeitgleich erlebte die Audi-Fahrerin zahlreiche Schrecksekunden. Denn ihre Limousine ließ sich nicht mehr lenken – offenbar eine Folge des Zusammenstoßes. Der beschädigte Wagen kam nach einigen hundert Metern auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Nach Angaben der Polizei beträgt der Schaden etwa 5000 Euro.

Ermittler des Polizeikommissariates Ricklingen bitten um Hinweise unter Telefon 05 11/109 30 17. Dabei setzen die Beamten ganz besonders auf den Fahrer eines Kleinwagens, der kurzfristig angehalten und das Warnblinklicht eingeschaltet hatte, sowie auf Fahrer anderer nachfolgender Fahrzeuge, die möglicherweise Angaben zum geflüchteten Unfallverursacher machen können.

Von Andreas Körlin

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