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Meine Stadt A 2 bei Hannover soll sicherer werden
Hannover Meine Stadt A 2 bei Hannover soll sicherer werden
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21:17 23.03.2010
Unfallschwerpunkt: Auf der A 2 - wie hier bei Langenhagen - kracht es mehr als oft. Quelle: dpa
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Hannover. „Ansonsten droht der A 2 der Infarkt“, sagte der FDP-Politiker bei der Vorstellung einer Studie zur Verkehrsicherheit auf der Autobahn am Dienstag in Hannover. Nach der Untersuchung wird das Verkehrsaufkommen auf der chronisch verstopften Strecke in den nächsten 15 Jahren noch einmal um rund 30 Prozent wachsen. Ohne eine Entlastung sei die gesamte A 2 im Jahr 2025 nicht mehr leistungsfähig, sagte Bode. Er wolle daher mit dem Bund die Möglichkeit eines achtspurigen Ausbaus diskutieren.

Der FDP-Politiker kündigte zudem ein Bündel von Maßnahmen an, um die Zahl der Unfälle auf der Strecke zu senken. Die Autobahn werde in Niedersachsen noch dieses Jahr auf ganzer Länge mit flexiblen Verkehrsbeeinflussungsanlagen ausgestattet. Um die Akzeptanz von Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Überholverbote zu erhöhen, werde man über die Anlagen künftig auch stets den Grund der Einschränkungen anzeigen.

Außerdem will der Verkehrsminister auf besondern unfallträchtigen Abschnitten die Möglichkeit zum Spurwechsel einschränken, Überholverbote für Lkws verhängen und für längere Einfädelspuren an einzelnen Auffahrten sorgen. Außerdem werde man intensiv über einen Ausbau von Rast- und Parkplätzen nachdenken, sagte er.

Auf der Autobahn 2 durchqueren der Studie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) zufolge täglich zwischen 65.000 und 120.000 Fahrzeuge Niedersachsen. Im Vergleich zu anderen Autobahnen gibt es auf der Strecke mehr Auffahrunfälle und mehr schwere Unfälle mit Beteiligung von Lkws. Wegen des starken Lkw-Verkehrs häufen sich die Unfälle zudem an Werktagen. Auf anderen Autobahnen ist meist das Wochenende besonders unfallträchtig. ap

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