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Meine Stadt 96 macht Sie fit: Eine NP-Serie zum Mitmachen, Teil 2
Hannover Meine Stadt 96 macht Sie fit: Eine NP-Serie zum Mitmachen, Teil 2
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00:19 21.01.2016
Reha- und Athletiktrainer Edward Kowalczuk hat den Trainingsplan für die NP zusammengestellt, 96-Verteidiger Andre Hoffmann zeigt die Übungen. Fotos: Petrow
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Hannover

Für Hannover 96 geht es um den optimalen Start in die Bundesliga-Rückrunde, für die NP-Leser um Kraft und Beweglichkeit im Alltag. Zwischen Rückkehr aus dem Trainingslager und Testspielen hat sich Edward Kowalczuk (70), Reha- und Athletiktrainer der Profis von Hannover 96, Zeit genommen, einen genau abgestimmten Trainingsplan zu entwerfen, mit dem man fit ins neue Jahr starten kann.

In der Auftaktfolge vergangenen Dienstag stellte er Übungen für das Ausdauertraining, zum Aufwärmen und Regenerieren der Muskeln vor, nächste Woche ist das Thema Schnelligkeit. Heute geht es um Kraft. „Beim Funktionstraining wird nur mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet. Oder mit dem Widerstand eines Partners“, erklärt Kowalczuk. Man könne die Übungen zum Beispiel mit einem Sportpartner, aber auch mit dem Ehepartner machen. „Bei den drei Start-Übungen stehen Mobilisation und Beweglichkeit im Zentrum. Dann folgen acht Übungen zur Kräftigung.“

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Foto: Petrow

Ein bis zweimal pro Woche, jeweils 45 Minuten – so sollte man an das Programm auf dieser NP-Seite herangehen, empfiehlt Kowalczuk. Zwei bis drei Serien der Übungen kann man in dieser Zeit schaffen. „Krafttraining in dieser Form hat das Ziel, die gesamte Körpermuskulatur effizient zu aktivieren und zu kräftigen.“ Wachsen dadurch Muskelberge? Der Experte schüttelt den Kopf. „Es geht um gesundheitsorientiertes Training, nicht um Leistungssport.“

Die Übungen, die Kowalczuk zusammen mit 96-Verteidiger Andre Hoffmann in der NP vorstellt, stammen aber aus dem Profibereich. „Sie sind optimal, um im Alltag fitter und belastbarer zu werden.“ Die Voraussetzung: „Alle Übungen müssen korrekt und in kontrollierter Bewegung ausgeführt werden.“ Kowalczuks Tipp: „Die Endposition stets kurz halten – das baut Kraft auf.“ Zwischen einzelnen Übungen ist eine Minute Ruhepause erlaubt, zwischen Übungsserien drei Minuten. Denn: „Im ermüdeten Zustand macht man Fehler.“

Andrea Tratner

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