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Meine Stadt 58 Fahrer zu schnell trotz Schneefall – ein Verletzter
Hannover Meine Stadt 58 Fahrer zu schnell trotz Schneefall – ein Verletzter
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00:21 03.03.2018
Symbolfoto: Polizeiauto  Quelle: picture alliance / dpa
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Hannover

 Man sieht kaum etwas im Schneegestöber und die Straßen sind glatt – dennoch hat die Polizei Hannover bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Dienstag 58 Fahrer registriert, die zu schnell unterwegs waren – zwölf davon mit mindestens 21 Stundenkilometern. Von 12.30 Uhr bis 16 Uhr kontrollierten die Beamten an der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Stadionbrücke (Ricklingen), wo die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 50 Stundenkilometern liegt. „Die Kollegen waren von dem Ergebnis doch ein wenig überrascht“, sagt Polizeisprecher Andre Puiu. „Die Messung musste um 16 Uhr schließlich abgebrochen werden, weil durch den starken Schneefall die Sicht zu schlecht wurde.“ Davon hatten sich die Fahrer zuvor offensichtlich nicht beeindrucken lassen. Vier von ihnen müssen für einen Monat ihren Führerschein abgeben. In der Spitze war ein 24-jähriger Hannoveraner mit 88 Stundenkilometern unterwegs.

Ein ziemliches Risiko bei dieser Glätte, wie auch ein Autofahrer in Uetze feststellen musste. Er war am Dienstag auf der Kreisstraße 125 Richtung Schwüblingsen unterwegs. Auf der sehr glatten Straße verlor er am Abend die Kontrolle über seinen Kia, kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baumstumpf. Während er leicht verletzt wurde, entstand am Auto ein Totalschaden von rund 4000 Euro.

Damit ist dieser Unfall bei weitem nicht der einzige. „Auch wenn man es nicht bei jedem einzelnen am Wetter festmachen kann, hatten wir in der Nacht zu Mittwoch doch einen deutlichen Anstieg der Verkehrsunfälle in Hannover“, erklärt Puiu gegenüber der NP. „Allein von 0 Uhr bis 11 Uhr gab es 90 Verkehrsunfälle.“

Bei der Feuerwehr Hannover gab es keine speziellen Einsätze aufgrund des Wetters.

Von Jan Heemann

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