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Meine Stadt 3500 Gäste beim Regen-Biwak
Hannover Meine Stadt 3500 Gäste beim Regen-Biwak
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21:10 25.07.2014
DRINNEN:Regenschirmewaren diesmalein wichtigerBestandteil desFreiluft-Festes.Foto: Dröse Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Nur 3500 Gäste waren gekommen, statt der üblichen mehr als 5000. Und auch draußen vor dem HCC fand sich diesmal nur ein Häuflein Friedensdemonstranten ein.

Sicherlich hatte das lahmende Interesse viel mit dem bevorstehenden Abzug der 1. Panzerdivision zu tun, wenngleich wohl auch das Wetter dazu beigetragen haben dürfte. Wenn alles so läuft, wie es die Bundeswehrreform vorsieht, wäre das 42. Sommerbiwak 2015 das letzte in Hannover, danach folgt der Umzug nach Oldenburg. Vom Stadtverband der Grünen kam bereits die Forderung, über ein Ende der seit über drei Jahrzehnten währenden Patenschaft der Stadt Hannover mit der Division nachzudenken, denn schließlich habe die mit der Verlegung „keine Grundlage mehr“.

So geriet es beinahe zur Nebensache, dass der neue Kommandeur der 1. Panzerdivision, Brigadegeneral Johann Langenegger, zum ersten Mal das Fest eröffnete. Mit Blick auf die laufenden Feierlichkeiten zum 300. Jubiläum der Personalunion mit Großbritannien inszenierte sich das Biwak diesmal „very british“. Zahlreiche Angehörigen der britischen Streitkräfte in Deutschland waren gekommen, Moderatorin Annika de Buhr fuhr mit „King Georg“ in einer Kutsche in den Park ein.

Zu den besonderen Gästen zählten diesmal Ministerpräsident Stephan Weil, Innenminister Boris Pistorius und natürlich Hannovers OB Stefan Schostok. Der sagte, dass es für ihn nicht vorstellbar sei, dass die 1. Panzerdivision Hannover verlasse.

Von General Langenegger gab immerhin ein Trostpflaster: „Wenn sich die Bedingungen nicht grundlegend ändern, dann sehe ich keinen Grund, auf das 42. Biwak in Hannover zu verzichten.“ Dann aber zum Abschied hoffentlich bei besserem Wetter.

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