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Meine Stadt 250 Wohnungen für Studenten in Hainholz
Hannover Meine Stadt 250 Wohnungen für Studenten in Hainholz
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18:02 27.03.2017
PLÄNE FÜR HAINHOLZ: Aragon-Chef Steffen Dreßler (rechts) und Makler Werner Fürst. Quelle: Foto: Wallmüller
Hannover

Die Mischung soll es machen. Bis zu 250 Wohnungen für Studenten, 27 Zweizimmer-Appartements für Senioren sowie weitere 50 Wohnungen will die hannoversche Immobilienfirma Aragon auf dem Gelände der ehemaligen Sorst-Fabrik in Hainholz bauen. Rund 30 Millionen Euro will das Unternehmen investieren.

Nicht das erste Aragon-Projekt in Hainholz. Die Firma hat 2007 schon 205 Wohnungen an der Chamissostraße vom Spar- und Bauverein übernommen, außerdem den Marinebau an der Schulenburger Landstraße saniert und darin mit Unterstützung von Immobilienmakler Werner Fürst ein Restaurant sowie ein Fitnessstudio untergebracht.

Der Marinebau gehört bereits zum Sorst-Gelände, dessen Entwicklung die Aragon nun vorantreiben will. „Ein richtiges kleines Quartier“, stellt sich Geschäftsführer Steffen Dreßler vor. Für ihn auch „ein idealer Standort für Studentenwohnen“. Die nächste Bahnstation sei nur fünf Minuten entfernt. Von dort aus sei die Hauptuni schnell zu erreichen.

Untergebracht werden sollen die Studenten in einem markanten, bis zu dreizehn Geschosse hohem Bau, den der renommierte Schweizer Architekt Max Dudler entworfen hat. Geplant sind Einzelappartements. Allerdings soll es auch Gemeinschaftsküchen sowie Angebote für die Freizeitgestaltung geben.

Allerdings muss dazu noch von der Politik der Bebauungsplan geändert werden. Bezirksbürgermeisterin Edeltraud-Inge Geschke (SPD) zeigt sich jedoch schon „hellerfreut“ über das Vorhaben. Nicht nur Wohnungen für Studenten fehlen aus ihrer Sicht, sondern gerade auch Wohnraum für Senioren. Deshalb sieht sie in dem Projekt „einen wichtigen Schritt“, um die Attraktivität von Hainholz weiter zu steigern.

Geht alles glatt, könnten die ersten Studenten zum Wintersemester 2019/2020 einziehen. Das Seniorenheim soll schon eher fertig werden.

Von C. Bohnenkamp

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