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Meine Stadt 16 Millionen für den Konzertsaal in der Kuppel
Hannover Meine Stadt 16 Millionen für den Konzertsaal in der Kuppel
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00:16 20.04.2013
GROSSER WURF: Mit den neuen Ideen für den Kuppelsaal stehtbedeutenden Konzerten nichtsmehr im Wege. Quelle: rainer droese
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Hannover

2014 wird der Kuppelsaal 100 Jahre alt. Gehen die neuesten Pläne der Stadt auf, dann ist der in die Jahre gekommenen Halle mit 3600 Plätzen eine große Zukunft sicher. Mit 16 Millionen Euro könnte die Tonqualität dermaßen verbessert werden, dass Auftritte beispielsweise der Berliner Sinfoniker oder der Opernsängerin Anna Netrebko möglich wären.

Die Firma Sennheiser hat eine Projektstudie dazu gemacht. Fünf renommierte Fachbüros untersuchten, was die Kuppel an neuer Tontechnik braucht, wie sich Schallreflexionen steuern lassen und was den Saal heller, klimatechnisch besser und gleichzeitig umweltfreundlicher macht.

Die Ideen stehen jetzt. Wie die NP erfuhr, sollen sie am kommenden Montag in einer Pressekonferenz präsentiert werden. Noch gibt es ein dickes Fragezeichen für die Verwirklichung – das ist die Finanzierung. Bislang sehen die Verantwortlichen vor, allen voran Hans Mönninghoff als Erster Stadtrat, dass der Eigenanteil der Stadt die Grenze von vier Millionen Euro nicht überschreitet.

Eine Million Euro könnte, so die Hoffnung, als Zuschuss von der Region fließen. Mit acht Millionen Euro wäre das Land dabei, das im kommenden Jahr ein neues millionenschweres Regional-Entwicklungsprogramm mit EU-Fördermitteln startet.

Blieben noch drei Millionen Euro, bei denen die Stadt auf Sponsoren setzt. Professor Jörg Sennheiser soll so begeistert von der Vision großer Konzerte unter der Kuppel sein, dass er sich anbietet, mit bei der Suche nach Geldgebern zu helfen.

Mönninghoff wollte sich gestern zu dem Vorhaben nicht äußern. Im NP-Interview hatte er im Februar Pläne für eine Komplettsanierung des Kuppelsaals auch in Sachen Akustik angekündigt: „Ich habe mir gesagt, wenn ich das jetzt nicht hinbekomme, bekommt das in den nächsten zehn Jahren auch keiner hin.“ Einen Sicherheitszuschlag von 15 Prozent hat er nach NP-Infos deshalb schon einkalkuliert.

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