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Meine Stadt 1500 Radfahrer messen sich beim Pro-Am-Jedermannrennen
Hannover Meine Stadt 1500 Radfahrer messen sich beim Pro-Am-Jedermannrennen
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00:18 01.08.2018
Seltener Luxus: 1500 Radsportler durften sich beim Jedermann-Rennen über abgesperrte Straßen freuen. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Vorfahrt auf abgesperrten Straßen: Das genossen am Sonntag 1560 Radfahrer, die beim Pro-Am-Jedermannrennen an den Start gingen. Auf drei verschiedenen Rundkursen zwischen 32 und 110 Kilometern durch die Region.

„Damit sind wir absolut zufrieden“, sagte Michael Kramer, Sprecher von Veranstalter Eichels Event. Das Wetter spielte mit. Es war nicht so heiß wie an den Tagen zuvor. Wenngleich das heftige Gewitter in der Nacht vor dem Rennen für „einige Kopfschmerzen“ gesorgt hatte, räumt Kramer ein. Unmittelbar nach den heftigen Windböen und Regengüssen nahmen die Organisatoren die Aufbauten in Augenschein. Ein paar Werbebanden hatten sich gelöst. „Unter dem Strich waren das aber nur Kleinigkeiten. Es war zum Glück alles gut befestigt“, so der Sprecher.

Dem Start der Radsportler am Sonntag stand also nichts im Wege. 747 hatten sich für die 68-Kilometer lange Runde entschieden, 212 für die 32 Kilometer lange Tour der HAZ, auf der auch E-Bikes zugelassen waren, sowie 601 für das 110 Kilometer lange Hauptrennen, bei dem unter anderem der Nienstedter Pass zu bewältigen war.

Im Finale hatte hauchdünn Christian Zucker vom RSC Wunstorf die Nase vorn, der den Zielsprint auf der Geraden vor dem Neuen Rathaus für sich entschied. Bei den Frauen blieb der Sieg ebenfalls in der Region. Schnellste auf der langen Strecke war Stefanie Paul von der RSG Hannover.

Schon jetzt laufen die Planungen für die dritte Ausgabe der Pro-Am Rennen. So viel steht fest: Es wird einen neuen Termin geben, sowohl für die Nacht von Hannover mit den Profis, die am Montag vor dem Neuen Rathaus ausgetragen wird, als auch für das Jedermann-Rennen. „Wir werden das von der Tour de France entkoppeln“, kündigt Eichels Event-Sprecher Kramer an.

Er sieht für die Veranstaltung noch „viel Luft nach oben“. Denkbar ist künftig ein Termin im September. Freitags soll die Nacht von Hannover steigen, am Sonntag desselben Wochenendes das Jedermann-Rennens. Problematisch war der Termin in den Ferien vor allem deshalb, weil es schwierig war, ausreichend Helfer zu finden, unter anderem um die Strecke abzusperren.

Gebraucht wurden die Helfer und Einsatzkräfte auch diesmal. Es gab einige Stürze. Fünf Teilnehmer mussten danach mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. „Aber alles keine wirklich schweren Vorfälle. Ganz lassen sich Stürze bei Radrennen niemals vermeiden“, sagte Kramer.

Von Christian Bohnenkamp

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