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Neu: Seit vergangener Woche ist die Installation von etwa 150 digitalen Kameras im Hauptbahnhof Hannover abgeschlossen. Die neue Videoüberwachung ermöglicht den Kollegen von Jörg Ristow (Foto) von der Bundespolizeiinspektion Hannover einen 360-Grad-Blick in den Bahnhof.

Neu: Seit vergangener Woche ist die Installation von etwa 150 digitalen Kameras im Hauptbahnhof Hannover abgeschlossen. Die neue Videoüberwachung ermöglicht den Kollegen von Jörg Ristow (Foto) von der Bundespolizeiinspektion Hannover einen 360-Grad-Blick in den Bahnhof.

Sicherheit

150 neue Kameras für den Hauptbahnhof Hannover

Im Hauptbahnhof Hannover hat ein neues Technik-Zeitalter begonnen. Die Bahn hat die Videoüberwachung von analog auf digital umgerüstet. Den Beamten der Bundespolizeiinspektion Hannover erlaubt das nun einen 360-Grad-Blick in den Bahnhof.

Hannover.  Seit Ende vergangener Woche sind sie installiert, die neuen, digitalen Kameras im Hauptbahnhof Hannover. Rund 150 Geräte wurden angebracht – und damit etwa 50 mehr, als bislang das Geschehen auf den Bahnsteigen und in der Verteilerebene filmten. Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ wird die Videoüberwachung damit aufgerüstet. Die digitalen Aufnahmen sind top: „Die Auflösung ist selbst bei herangezoomten Bildern gestochen scharf“, erklärt der Sprecher der Bundespolizeidirektion Hannover, Jörg Ristow.

Die alten analogen Kameras konnte die Bundespolizei zwar auch steuern – die meisten allerdings nur in eine Richtung. Weiterer Vorteil der neuen, digitalen Geräte ist, dass jedes den Beamten einen 360-Grad-Blick in den Hauptbahnhof ermöglicht.

Restarbeiten in der Polizeiwache

Alt und neu laufen zurzeit parallel: Während die digitalen Kameras bereits die Bilder mit hoher Qualität probeweise in die benachbarte Dienststelle der Bundespolizeiinspektion am Bahnhof liefern, ist zur Sicherheit auch noch die alte Technik im Einsatz. Hintergrund ist, dass zurzeit noch restliche Arbeiten in der Polizeiwache vorgenommen werden. Auch müssen die Beamten, die die Kameras bedienen sollen, noch eingewiesen werden.

Sitzt der Umgang mit den Geräten und läuft die neue Technik fehlerfrei, wird die Anlage in Betrieb genommen. Ristow: „Es wird einen nahtlosen Übergang zwischen analoger und digitaler Technik geben.“ Die modernen Geräte liefern in Echtzeit gestochen scharfe Bilder in die Polizeiwache. Im Idealfall können die Beamten darauf Diebe erkennen und sie vor der Flucht festnehmen. Oder mit Hilfe von ausgedruckten Fotos nach den Tätern fahnden. Die Aufnahmen könnten auch als Beweismittel in Strafverfahren dienen. Ähnlich gut lässt sich die Technik in anderen Kriminalitätsbereichen nutzen.

Speicherfristen gesetzlich geregelt

Und Stichwort latente Terrorgefahr in Deutschland: Die digitale Überwachung des Bahnhofs kann Gold wert sein, wenn es darum geht, verdächtige Personen und Gegenstände möglichst früh zu erkennen.

Der Betrieb der Digitaltechnik ist an enge Vorgaben des Datenschutzes ge­knüpft. Die Aufnahmen werden – abgesehen von gesicherten Sequenzen für Strafverfahren – turnusgemäß gelöscht. Die Zeiträume sind je nach Kamera unterschiedlich, sagt Ristow: „Sie betragen zwischen 48 Stunden und 30 Tagen. Das bewegt sich im Rahmen der gesetzlichen Speicherfristen.“

Von Britta Mahrholz

Hannover, Hauptbahnhof

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