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Hänigsen

Keine Obduktion nach Horror-Unfall

Bei dem schweren Verkehrsunfall am Sonntagabend sind eine 47-Jährige Fußgängerin und zwei 28 sowie 30 Jahre alte Insassen eines BMW ums Leben gekommen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 28-Jährige mit seinem BMW offenbar zu schnell unterwegs. Dennoch wird es kein Ermittlungsverfahren geben.

Uetze. Zu dem schweren Unfall in Hänigsen, bei dem am Sonntagabend drei Menschen ums Leben kamen, wird die Staatsanwaltschaft Hildesheim kein Ermittlungsverfahren einleiten. Das bedeutet: Das Auto wird nicht auf technische Defekte, die möglicherweise zu dem Unfall führten, untersucht. Zudem werden die Toten nicht obduziert. Weil der Fahrer (28) tot ist, werde die Staatsanwaltschaft nicht ermitteln, sagt Staatsanwältin Christina Pannek: "Wir können nur gegen Lebende ermitteln."

Nach dem Unfall war vielfach spekuliert worden, ob der 28-jährige Fahrer aus dem Bereich Celle, der mit seinem BMW in die Scheune an der Alten Bahnhofstraße gerast war, unter Alkoholeinfluss stand. Das wird jetzt nie mehr geklärt werden.

Bei dem schweren Verkehrsunfall waren drei Menschen ums Leben gekommen. Der 28 Jahre alte Fahrer ist nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei offenbar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Hänigsen auf der Straße Burgdorfer Berg (Landesstraße 311) unterwegs gewesen. Er kam aus Dachtmissen und fuhr in Richtung Ortsmitte. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn auf den Gehweg ab und rutschte mit dem Auto in den Einmündungsbereich zur Alte Bahnhofstraße.

Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Fußgängerin feststellen. Auch der 28-Jährige Fahrzeugführer und sein 30 Jahre alter Beifahrer konnten nur noch tot aus dem BMW geborgen werden. An dem PKW entstand Totalschaden. Die Alte Bahnhofstraße war bis in die Morgenstunden gesperrt.

Anette Wulf-Dettmer/ska


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