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Der Minikreisel an der Einmündung Markt-/Kaiserstraße steht in der Kritik.

Der Minikreisel an der Einmündung Markt-/Kaiserstraße steht in der Kritik.© Friedrich-Wilhelm Schiller

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Uetze

Der Kreisel erhitzt weiter die Gemüter

Die Kritik am neuen Minikreisel an der Einmündung Markt-/Kaiserstraße in Uetze will nicht verstummen. Für viele ist der Bau reine Geldverschwendung. Der FDP-Ratsherr Ulf-Hendrik Schrader hat daher eine Anfrage an die Gemeindeverwaltung gestellt.

Uetze. "Welcher Kostenanteil entfiel bei der Sanierung der Marktstraße auf den Kreisel, und wie hoch wäre dieser bei einer T-Kreuzung gewesen?", will Schrader wissen. Die Verwaltung verweist darauf, dass noch nicht die Schlussrechnung vorliegt. Daher könne sie den Kostenanteil noch nicht genau beziffern. Bei einer Erneuerung der T-Kreuzung hätten ebenfalls 360 Quadratmeter asphaltiert werden müssen. "Somit belaufen sich die Kosten beider Varianten in vergleichbarer Höhe", schreibt die Verwaltung.

"Aus welchen Gründen wurde der Kreisel enger geplant, als es zumindest dem Anschein nach nötig war", fragt Schrader. Die Abmessungen seien so gewählt, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung der Autos erreicht werde und die Fußgänger sicher auf den Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren könnten, antwortet die Verwaltung.

Schrader hält die Ausführungen für "enttäuschend". Die Frage nach den Kosten sei noch offen. Nicht nachvollziehen könne er, dass der Kreisel das Tempo der Autos reduziere. Vielmehr komme der Verkehr manchmal ganz zum Erliegen.


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Uetze ist ...

  • ... eine Gemeinde zwischen Hannover, Peine und Celle mit 20.000 Einwohnern.
  • ... gelegen an den Flüssen Fuhse und Erse.
  • ... eines der größten Zwiebelanbaugebiete Deutschlands. Nicht umsonst feiert man hier jährlich das Zwiebelfest.
  • ... Standort gleich für zwei Freibäder und für den Erse-Park.
  • ... 6x pro Woche Thema im Anzeiger, die als Heimatzeitung in Uetze der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.