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Jan Hiske verdeutlicht mit seinem Feuerzeug, dass der Gehweg vor der Kirche tiefer als die Gosse ist.

Jan Hiske verdeutlicht mit seinem Feuerzeug, dass der Gehweg vor der Kirche tiefer als die Gosse ist.© Friedrich-Wilhelm Schiller

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Uetze

Bauingenieur wirft Straßenbaufirma Pfusch vor

Jan Hiske ist nach der Erneuerung der Peiner Straße im Zuge der B 444 in Eltze auf die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel und die Baufirma schlecht zu sprechen. Der Bauingenieur und Anwohner des Straßenzugs beanstandet mehrere Baumängel.

Eltze. Die Liste an Schäden, die Hiske entdeckt hat, ist lang: Zum Beispiel hatten die Bauarbeiter bei der Erneuerung der fünfteiligen Gosse vor seiner Haustür nicht die Betonfuge zwischen Gosse und Gehweg aufgeschnitten. „Daher sind erhebliche Schäden am Bürgersteig entstanden“, sagt Hiske.

Die Bauarbeiter hätten daraufhin das Pflaster auf dem Gehweg aufgenommen und anschließend die Steine wieder verlegt, jedoch ohne den Untergrund zu verdichten. „Die Pflasterarbeiten sind fehlerhaft ausgeführt worden“, klagt der Eltzer. Jetzt gebe es Absätze zwischen den Steinen, die mit der Zeit immer größer würden. „Dann kommt hier keiner mehr mit dem Rollator durch“, befürchtet Hiske.

Vor der Kirche ist das Pflaster des Gehwegs fast einen Zentimeter tiefer als die Gosse. „Das Wasser bleibt auf dem Gehweg stehen“, zeigt der Bauingenieur die Folgen auf. Im Winter bilde sich eine Eisfläche. An anderen Stellen seien die Bordsteine nicht richtig verfugt worden. Da werde mit der Zeit der Bürgersteig absacken, prognostiziert Hiske.

„Normalerweise macht man nach den Bauarbeiten richtig sauber“, sagt der Eltzer. Aber Splitt und Sand liegen immer noch in der Gosse und auf den Gehwegen. Weil der Schmutz so in die Kanalisation gelange, müsse der Kanal gereinigt werden. „Das kostet richtig Geld“, sagt Hiske.

Er und das ehemalige Ortsratsmitglied Wolfgang Winkelmann kritisieren, dass die Landesbehörde die Einwohner und der Ortsrat überhaupt nicht und die Gemeindeverwaltung erst spät über die Bauarbeiten informiert hat. „Man hätte eine Bürgerversammlung einberufen können“, sagt Winkelmann. Dann hätte die Landesbehörde eventuell noch Änderungsvorschläge wie Verkehrsberuhigung an den Ortseingängen berücksichtigen können.

Auch die Uetzer Gemeindeverwaltung ist mit der Ausführung der Bauarbeiten unzufrieden. Sie will daher unbedingt bei der Bauabnahme durch die Landesbehörde dabei sein.


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  • ... eine Gemeinde zwischen Hannover, Peine und Celle mit 20.000 Einwohnern.
  • ... gelegen an den Flüssen Fuhse und Erse.
  • ... eines der größten Zwiebelanbaugebiete Deutschlands. Nicht umsonst feiert man hier jährlich das Zwiebelfest.
  • ... Standort gleich für zwei Freibäder und für den Erse-Park.
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