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Altenhagen

Wochenendhaus brennt aus

Bei einem Brand in Altenhagen ist ein Wochenendhaus zerstört worden. Der Bewohner konnte sich dank des Rauchmelders rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Altenhagen. Um 5.45 Uhr schrillten bei den Ehrenamtlichen der Feuerwehr die Alarmgeber: Feuer in einem Wochenendhaus an der Straße Am Hülsenbrink. Der 53-jährige Mieter hatte sich da bereits in Sicherheit gebracht. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Mann zunächst durch einen Rauchmelder geweckt und anschließend auf das Feuer aufmerksam geworden. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits in Vollbrand. Trotz schneller Löscharbeiten entstand laut polizeilicher Schätzungen ein Schaden von 50 000 Euro, das Gebäude brannte völlig aus. Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes werden den Brandort in den kommenden Tagen untersuchen.

Der Pressesprecher der Feuerwehr, Torsten Baxmann, betont ausdrücklich die große Bedeutung des Rauchmelders bei dem Brand: „Rauchmelder retten Leben.“ Nur durch den Warnton des Melders habe der Bewohner rechtzeitig das Gebäude verlassen können - und anschließend die Feuerwehr verständigen können. Im Einsatz waren die Ehrenamtlichen aus Springe und Altenhagen. Der Einsatzleiter, Ortsbrandmeister Jörg Wolf aus Altenhagen I, veranlasste noch während der Anfahrt die Nachalarmierung der Ortsfeuerwehren Alvesrode, Völksen und Hachmühlen.

Zur Brandbekämpfung des in Holzbauweise errichteten Gebäudes wurden drei Trupps mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr, teilweise unter schwerem Atemschutz, eingesetzt. Da das Gebäude einsturzgefährdet war, konnten die Löscharbeiten nur im Außenangriff erfolgen. Im Rahmen der Nachlöscharbeiten und zur Bekämpfung von Brandnestern wurde schließlich ein Schwerschaumrohr eingesetzt. Die Ehrenamtlichen mussten mühsam die hölzerne Verkleidung öffnen, um an die Brandnester zu gelangen. Wertvolle Hilfe beim Auffinden der Brandnester leistete den Feuerwehrmännern auch die Wärmebildkamera.

Im Verlauf der Brandbekämpfung kamen drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, alarmiert waren insgesamt 70 Ehrenamtliche aus fünf Ortsfeuerwehren mit 13 Fahrzeugen, wobei die Kräfte der Ortsfeuerwehren aus Alvesrode, Völksen und Hachmühlen an der Einsatzstelle in Bereitstellung gehalten wurden. Ein Ehepaar, das in der Nachbarschaft des brennenden Hauses wohnt, versorgte die Ehrenamtlichen in den frühen Morgenstunden mit warmen Getränken.


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