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In der Albert-Schweitzer-Straße in der Kernstadt ist ein Baum umgestürzt - zum Glück nicht auf ein Haus.

In der Albert-Schweitzer-Straße in der Kernstadt ist ein Baum umgestürzt - zum Glück nicht auf ein Haus.© Stadtfeuerwehr Sehnde

Sehnde

Sturm knickt Bäume um: B 443 zeitweise gesperrt

Sturm "Xavier" ist mit heftigen Windböen auch über das Sehnder Stadtgebiet hinweggezogen. Sieben Ortsfeuerwehren waren stundenlang im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen und Äste zu bergen. Größere Schäden blieben jedoch aus, zudem wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt.

Sehnde. 15 Einsätze hat die Stadtfeuerwehr Sehnde in zwei Stunden abgearbeitet - doch die Zahlen dürften laut Feuerwehrsprecher Tim Herrmann noch steigen, weil noch nicht von allen Feuerwehren endgültige Berichte vorlägen. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren aus Sehnde, Bolzum, Rethmar, Müllingen, Ilten, Wassel und Bilm. Ein Schwerpunkt war der Müllinger Wald bei Wassel: An der Bundesstraße 443 waren drei Bäume auf die Fahrbahn gekracht, sodass die Strecke nach Müllingen und weiter nach Laatzen vorübergehend voll gesperrt werden musste. Bei einem Wendemanöver an der Absperrung blieb zudem ein Lastwagen in dem aufgeweichten Standstreifen stecken und musste abgeschleppt werden.

Aber auch auf der Bundesstraße 65, der Sehnder Ortsdurchfahrt, lagen Äste kreuz und quer auf der Fahrbahn. In der Kernstadt musste die Feuerwehr zudem umgestürzte Bäume in der Albert-Schweitzer-Straße beseitigen, ebenso in der Waldstraße, wo ein Exemplar auf zwei Lastwagen gestürzt war. In der Straße Am Mühlenberg in Bolzum behinderte ein umgefallener Baum die Zufahrt zum Friedhof, in Rethmar musste in den Straßen Osterkamp/Ecke Seufzerallee und in der Salzburg umgeknickte Bäume kleingesägt werden.

Weil der Notruf der Regionsleitstelle zeitweise nicht mehr erreichbar war, seien viele Einwohner einfach direkt zu den Feuerwehrhäusern gekommen, berichtet Herrmann. Deshalb seien wesentlich mehr Stellen angefahren worden, auch wenn die Feuerwehr dann nicht überall tätig geworden sei. "Wenn ein Baum in einem Privatgarten umgefallen ist, ist das kein Einsatz für die Feuerwehr", sagt Herrmann - es sei denn, wenn Gefahr in Verzug ist und er auf ein Haus zu stürzen droht.

Im Moment gebe es auch keine Informationen über Verletzte, sagt Herrmann erleichtert. Auch die Höhe der Schäden sei noch unbekannt.

Von Oliver Kühn


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  • ... eine Stadt südöstlich von Hannover mit 15 Ortsteilen und 23.000 Einwohnern.
  • ... früher Teil des Siedlungsraumes Das große Freie gewesen.
  • ... eine Stadt mit langer Tradition im Kalibergbau.
  • ... der Ort, an dem der Stichkanal Hildesheim vom Mittellandkanal abzweigt.
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