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Immer wieder Staus: Am Bahnübergang in Ronnenberg sind die Schranken laut SPD oft länger geschlossen als nötig. An der Kreuzung von Hagentor, Hagacker und Velsterstraße (Bildergalerie) weisen jetzt zusätzliche Haltelinien auf die oft missachtete Vorfahrtsregelung hin.

Immer wieder Staus: Am Bahnübergang in Ronnenberg sind die Schranken laut SPD oft länger geschlossen als nötig. An der Kreuzung von Hagentor, Hagacker und Velsterstraße (Bildergalerie) weisen jetzt zusätzliche Haltelinien auf die oft missachtete Vorfahrtsregelung hin.© Ingo Rodriguez/privat

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Ronnenberg

Schranken sind unnötig lange geschlossen

Bei der einer Ortsbegehung der SPD Ronnenberg haben Anwohner und Bürger ihren Unmut über die langen Wartezeiten an der Schrankenanlage der S-Bahnstation geäußert. Wegen einer veralteten Fernsteuerung sind die Schranken oft unnötig lange geschlossen. Lob gab es für neue Haltelinien am Hagacker.

Ronnenberg. Es war ein Regenschauer, der die rund 15 Bürger und die Mitglieder der SPD-Abteilung vor dem Start der Ortsbegehung förmlich auf die unübersehbare Problematik stieß: „Weil wir etwa 30 Minuten auf das Ende des Regens gewartet haben, ist uns wieder aufgefallen, dass die Schranken viel zu oft völlig unnötig lange geschlossen sind“, berichtete der SPD-Abteilungsvorsitzende Paul Krause nach dem Rundgang.

Innerhalb von rund 30 Minuten sei die Bahnschranke an der Benther Straße gleich siebenmal geschlossen worden. „Dort besteht Handlungsbedarf, weil die Schranken in dieser kurzen Zeit länger geschlossen als geöffnet waren“, sagte Krause. Die langen Wartezeiten sind offenbar nicht nur für Autofahrer auf dem Weg zur Bundesstraße oder nach Ronnenberg ein unnötiges Ärgernis. Auch viele Anwohner beklagen regelmäßige Staus mit laufenden Motoren.

Unstrittig ist nach Angaben der SPD zwar, dass die Momentaufnahme wegen zweier Güterzüge nicht repräsentativ sei. „Trotzdem setzen wir uns für ein moderneres Sicherungssystem ein“, sagte Krause. Der Bahnübergang an der Benther Straße werde derzeit noch vom Stellwerk in Weetzen aus geregelt. „Deswegen lassen die Mitarbeiter die Schranken von dort aus früher herunter und länger geschlossen, als notwendig“, weiß Krause. Ein vom Zug aus bedarfsgerecht gesteuertes Signal, wie es an der Ronneberger Straße in Empelde bereits zum Einsatz komme, könne die Wartezeiten verkürzen.

Positiv aufgefallen ist bei der Begehung, dass seit wenigen Tagen an der Kreuzung von Hagentor, Hagacker und Velsterstraße zusätzliche Haltelinien auf die oft missachtete Vorfahrtsregelung hinweisen. Diese Maßnahme sei vom Rat nach einem Hinweis aus einer Bürgerversammlung beantragt und nun umgesetzt worden. „Jetzt ist unübersehbar, dass dort nicht die Rechts-vor-Links-Regelung gilt“, sagte Krause.


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Ronnenberg ist ...

  • ... eine Stadt südwestlich von Hannover mit sieben Ortsteilen und 23.000 Einwohnern.
  • ... eine frühere Bergbauhochburg. 1894 war die erste Tiefbohrung für das Kaliwerk Hansa-Silberwerk in Empelde.
  • ... bekannt für die Michaeliskirche, deren Ursprünge auf das Jahr 882 zurückgehen.
  • ... gleich mit drei S-Bahnhöfen ausgestattet: Ronnenberg, Empelde und Weetzen.
  • ... 6x pro Woche Thema in der Calenberger Zeitung, die als Heimatzeitung in Ronnenberg der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.