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Rechts neben den Bäumen soll der "Alltagsradweg" auf Ihme-Roloven (Hintergrund) zulaufen.

Rechts neben den Bäumen soll der "Alltagsradweg" auf Ihme-Roloven (Hintergrund) zulaufen.© Uwe Kranz

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Ronnenberg

Radweg im Schwarzbuch kritisiert

Der Bund der Steuerzahler hat seine Kritik an einem geplanten Radweg zwischen Ihme-Roloven und Devese in seinem gerade veröffentlichten Schwarzbuch erneuert. Der Radweg sei überflüssig, weil eine bestehende Verbindung deutlich günstiger instand gesetzt werden könnte, heißt es.

Ihme-Roloven. Die Argumentation der Region, der neue Radweg sei nötig, da auf dem bestehenden kein Winterdienst zu garantieren und die soziale Kontrolle unzureichend seien, hatte für viel Aufregung gesorgt. Die Bezeichnung "Alltagsradweg" schaffte es sogar in das NDR-Satiremagazin "extra 3".

"Der bereits bestehende, ebenfalls 2,6 Kilometer lange Radweg, kann diese Funktion erfüllen - ohne dass Steuergelder in großem Stil verschwendet werden", erneuerte jetzt der Steuerzahlerbund seine Kritik. Der Verband äußerte die Hoffnung, dass die Regionalpolitiker noch "zur Vernunft kommen".

Eine Meinungsänderung bei den Region ist allerdings nicht mehr zu erwarten. Vielmehr laufen die inzwischen konkreten Pläne für den "Alltagsradweg" auf einen Baubeginn im ersten Quartal 2018 zu. Insgesamt sollen 800.000 Euro investiert werden. Im Verlauf der Arbeiten soll auch die Kreuzung der Deveser Straße mit der Wettberger Straße umgestaltet werden.


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Ronnenberg ist ...

  • ... eine Stadt südwestlich von Hannover mit sieben Ortsteilen und 23.000 Einwohnern.
  • ... eine frühere Bergbauhochburg. 1894 war die erste Tiefbohrung für das Kaliwerk Hansa-Silberwerk in Empelde.
  • ... bekannt für die Michaeliskirche, deren Ursprünge auf das Jahr 882 zurückgehen.
  • ... gleich mit drei S-Bahnhöfen ausgestattet: Ronnenberg, Empelde und Weetzen.
  • ... 6x pro Woche Thema in der Calenberger Zeitung, die als Heimatzeitung in Ronnenberg der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.