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Christoph Lietzau (von links), Rainer Soluch und Maik Bötel bereiten die Beleuchtungsaktion vor.

Christoph Lietzau (von links), Rainer Soluch und Maik Bötel bereiten die Beleuchtungsaktion vor.© privat

Lutter

In Lutter sollen bald Sternschnuppen leuchten

Zur Weihnachtszeit gehört der Glanz der Lichterketten und Weihnachtsbäume in den Häusern. In Lutter sollen zur Weihnachtszeit außerdem Sternschnuppen an den Straßenlaternen leuchten. Die Idee dazu hatte der Lutteraner Christoph Lietzau. Unterstützer musste er nicht lange suchen.

Lutter. „Ich kannte es aus Mardorf, und auch in großen Städten gibt es das überall“, sagt Lietzau. Mit Maik Bötel und Rainer Soluch fand der 56-Jährige zwei tatkräftige Mitstreiter im Dorf. Ein halbes Jahr lang reifte die Idee. „Dann wurde diskutiert, ob Sternschnuppe oder Stern“, erinnert sich Lietzau. Sternschnuppen sollten es schließlich sein – im August bastelten die Initiatoren einen Entwurf.

Die leuchtende Sternschnuppe gefiel auch dem Ortsrat, wo ihn die drei Handwerker kürzlich präsentierten.31 Straßenlaternen hat das kleine Dorf, an jeder soll bald eine Sternschnuppe hängen, die über die Leuchte mit Strom versorgt wird. Technische Beratung kam von den Stadtnetzen, die Lietzau ausdrücklich lobt. „Sie haben uns sehr geholfen.“

Rund 4000 Euro wird das Sternschnuppenprojekt insgesamt kosten, 2000 Euro hat der Ortsrat zugesagt. „Das ist ein tolles Projekt, das wir gern unterstützen“, sagt Ortsbürgermeister Günther Hahn (UWG). Für die andere Hälfte bat der Bastler die Lutteraner um Spenden – für 100 Euro konnte man die Patenschaft für eine Laterne übernehmen.

Lietzau war überwältigt von der Resonanz. Als er und seine Mitstreiter, wie zuvor angekündigt, am Dienstag mit der Sammelbüchse durch den Ort zogen, klingelte die Kasse. „Alle waren vorbereitet.“ Vor allem im Welzer Grund scheinen Freunde der Festbeleuchtung zu wohnen. „Dort zahlen die Anwohner alle den Anbau an ihre Laternen selbst“, freut sich Lietzau.

Die Sternschnuppen werden so mit den Laternen verschaltet, dass abends beide zusammen angehen. „Und weil es LED-Lampen sind, soll die gesamte Beleuchtung für die sechs Wochen im Winter nur 40 Euro Stromkosten verursachen“, sagt Ortsbürgermeister Hahn beeindruckt.

Von Benjamin Behrens


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