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Die Polizei kontrollierte die Verdächtigen bei Sehnde, fand im Auto aber keine Waffe.© dpa (Symbolbild)

Polizei sucht weitere Zeugen

Männer sollen auf A2 aus Auto geschossen haben

Eine 24-jährige Autofahrerin hat am Freitagnachmittag beobachtet, wie zwei Männer auf der A2 aus einem schwarzen BMW heraus geschossen haben. Die Polizei kontrollierte die Verdächtigen in Sehnde, fand aber keine Waffe. Vermutlich handelte es sich dabei um eine Paintball-Pistole. Weitere Zeugen werden gesucht.

Langenhagen. Die 24-Jährige war am Freitag gegen 15 Uhr an der Anschlussstelle Langenhagen mit ihrem Mazda auf die Autobahn 2 in Richtung Berlin aufgefahren. Während sie sich noch mit weiteren Fahrzeugen auf dem Einfädelungsstreifen befand, fuhr ein schwarzer BMW auf dem rechten Fahrstreifen vorbei. Dabei beobachtete die junge Frau "wie ein Mann aus dem geöffneten Beifahrerfenster aus einer Waffe schoss" - so die erste Information, die bei der Polizei einging. Darüberhinaus meldeten sich weitere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei, verletzt wurde niemand.

Im Rahmen der Fahndung konnte der 20-jährige Fahrer des gesuchten Wagens in Sehnde kontrolliert werden. Weder bei ihm noch in seinem BMW Z3 fanden die Beamten eine Waffe. Allerdings erklärte der junge Mann, eine Paintball-Waffe zu besitzen, die er in seiner Wohnung aufbewahre.

Nahezu zeitgleich kristallisierte sich aufgrund einer zwischenzeitlichen Kontaktaufnahme mit der Zeugin heraus, dass es gelbe Kugeln gewesen sein sollen, die von dem Beifahrer verschossen worden waren, sodass die Beamten nun von einer Paintball-Waffe ausgingen.

Bei der anschießenden Überprüfung des Beifahrers in Lehrte fanden die Polizisten ebenfalls keine Waffe. Beide Männer bestritten das Schießen mit Paintballs aus dem Wagen.

Weiterführende Ermittlungen ergaben jedoch, dass die beiden Männer offensichtlich am Freitagnachmittag - nur kurze Zeit bevor die Anrufe bei der Polizei eingegangen waren -  in einem Geschäft in Langenhagen eine Paintball-Pistole samt Paintballs gekauft hatten.

Gegen das Duo wird nun wegen Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Die Polizei bittet weitere Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, sich mit der Autobahnpolizei unter Telefon 0511 109-8930 in Verbindung zu setzen.

ots/kon


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