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Foto: Das Logistikunternehmen Pralle baut einen neuen Standort am Frankenring in Langenhagen.

Das Logistikunternehmen Pralle baut einen neuen Standort am Frankenring in Langenhagen.© Pralle Logistik GmbH

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Langenhagen/Godshorn

Logistiker Pralle investiert 1,8 Millionen Euro

Etwa 1,8 Millionen Euro investiert der Logistiker Pralle in einen neuen Standort am Frankenring – und setzt damit weiterhin auf Wachstum. Außerdem ordnet das Familienunternehmen einige Aufgabenfelder neu.

Langenhagen. Seit fünf Jahren befindet sich der Firmensitz auf dem Rüter-Geländer an der Straße Am Pferdemarkt, nachdem die Geschäftsführung die ursprünglich drei Standorte - zwei in der Wiesenauer Straße und einer An der Autobahn - zusammengelegt hatte. „Damals gab es viele Brüche in der Kommunikation“, begründet Geschäftsführer Andreas Pralle den Umzug. Im jetzigen Domizil mietete das Familienunternehmen mit derzeit 68 Beschäftigten die Räume an, nun hat das Unternehmen das künftige Gebäude gekauft.

„Wir investieren rund 1,8 Millionen Euro in die Immobilie, inklusive der derzeitigen Umbauarbeiten im Haus“, sagt Pralle. Hinter ihm und seinem Bruder Stefan liegt eine intensive sechsmonatige Suche nach dem richtigen Standort. „Wir wären auch in andere Kommunen gezogen, haben aber keine geeigneten Gebäude gefunden“, sagt der Geschäftsführer. Die Geduld habe sich ausgezahlt: „Wir finden jetzt optimale Arbeitsbedingungen, ausreichend Parkplätze und Möglichkeiten für weiteres Wachstum vor.“

Das beschränkt sich vor allem auf den kaufmännischen Bereich. Denn nachdem sich Pralle vor etwa vier Jahren vom Fuhrpark getrennt hatte, reduziert das Unternehmen nun auch die Lagerkapazität. „Die Mitarbeiter erhalten neue Aufgaben in der Firma“, betont der Unternehmer. Seinen Angaben zufolge konzentriert sich der Betrieb zunehmend auf die Großhandelslogistik für vier Schwerpunktbranchen: Pharma, Kraftfahrzeugersatzteile, Büro- und Elektrobedarf. „Dabei arbeiten wir mit rund 250 Vertragsfrachtführern mit 1000 Fahrzeugen bundesweit zusammen“, sagt Pralle und fügt hinzu, dass sein Unternehmen die Auslieferungsrouten vom Großhandel zu den Kunden plane, betreue, optimiere und analysiere - längst alles auf elektronischem Weg.

Als Beispiel führt er den Pharmabereich an: „Manche Apotheken werden sechsmal täglich beliefert, das erfordert eine hohe zeitliche Taktung und einen großen Kontrollaufwand.“ Diese wachsende Digitalisierung gelinge nur mit hoch qualifizierten Mitarbeitern. „Deshalb greift das Argument längst nicht mehr, dass Logistiker nur gering qualifizierte Arbeitsplätze bieten“, betont der Unternehmer. Hinzu komme, dass die Firmen mit optimierten Routen ihre Transportkosten reduzieren könnten - wovon letztlich auch die Umwelt profitiere.


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Langenhagen ist ...

  • ... eine Stadt nördlich von Hannover mit mehr als 53.000 Einwohnern
  • ... eine Wirkungsstätte von Nobelpreisträger Robert Koch
  • ... ein Zentrum des Polo-Sports und Heimat der hannoverschen Pferderennbahn
  • ... Standort von einem der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands
  • ... die Stadt, in der RAF-Mitglied Ulrike Meinhof 1972 verhaftet wurde
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