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Foto: Die Leine-VHS soll nach dem Willen der Laatzener SPD mmehr Eigenkapital erhalten.

Die Leine-VHS soll nach dem Willen der Laatzener SPD mmehr Eigenkapital erhalten.© Symbolfoto

Laatzen

Eigenkapital der Leine-VHS soll wachsen

Im Zuge ihrer Haushaltsberatungen hat sich die Laatzener SPD für die finanzielle Stärkung der Leine-VHS ausgesprochen. Die Entscheidungen in den Kommunen steht noch aus, die deutliche Erhöhung des Eigenkapitals ist aber Konsens.

Laatzen. Bisher war das Polster der Leine-VHS sehr dünn: Die Mindesteinlage von 25.000 Euro wurde nie erhöht. Zur besseren Ausstattung der Leine-VHS gehöre auch die Erhöhung des Eigenkapitals, sagte der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Ernest Nebot: „Die Mittel dafür müssen in den Haushalt, und wir erwarten dies auch von Hemmingen und Pattensen.“

„Wenn Laatzen eine Kehrtwendung macht, freue ich mich. Im Sommer gab es noch eine andere Beschlusslage“, sagte Hemmingens Bürgermeister Claus Schacht, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Leine-VHS. Als Richtwert für das Eigenkapital gilt ein Anteil von zehn bis 30 Prozent der Bilanzsumme. Während im Zukunftskonzept der Leine-VHS noch von einem hohen Anteil (rund 160.000 Euro) ausgegangen wurde, haben sich die Kommunen auf einen geringeren Anteil geeinigt. Infolge der jüngsten Umstrukturierungen und Einsparungen bei der Leine-VHS, die zu einer geringeren Bilanzsumme führen, sollen 60.000 Euro ausreichend, wobei Laatzen 30.000 Euro und Hemmingen sowie Pattensen jeweils 15.000 Euro übernehmen.

Explizit ausgesprochen hat sich die Laatzener SPD gegen betriebsbedingte Kündigungen. Diese hatte sich die Leine-VHS als Möglichkeit in ihrem Stellenplan offen gehalten. Dieses Mittel zur Sanierung werde die SPD nicht akzeptieren, kündigte Petra Herrmann, Vorsitzende der SPD Laatzen, an. Die Leine-VHS müsse realistisch sein und dürfe nicht optimistisch planen, sagte Geschäftsführer Gerald Brockmann: „Ich muss Risiken benennen.“

Fakt ist, dass in einem Jahr der Mietvertrag für das ZAQ endet. Außerdem können nur bewilligte Mitteln berücksichtigt werden. Fehlen Räume und Projekte, würden weniger Leute benötigt. Im äußersten Fall könne das zu betriebsbedingten Kündigungen führen. Brockmann, der lange im Betriebsrat und zuletzt dessen Vorsitzender war, machte deutlich, dass die Mitarbeiter - 26 der 42 haben unbefristete Verträge - geschont werden sollten. Außerdem stünden die Zeichen für eine Verlängerung der Mietverträge im ZAQ günstig. Die Räte müssen dem Konzept und der Eigenkapitalerhöhung noch zustimmen.

Astrid Köhler


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