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© Christian Elsner

Feuerwehreinsatz

Pferde bleiben in Altwarmbüchener Moor stecken

„Pferd versinkt im Moor“: Diese Alarmierung führte am Dienstagnachmittag in Altwarmbüchen zu einer dramatischen Such- und Rettungsaktion. Zwei Tiere steckten weit abseits aller Reitwege im Morast fest. Bis in die Abendstunden mussten die Helfer an der Befreiung der Tiere arbeiten.

Isernhagen. Um 14.39 Uhr hatte eine Frau via Handy einen Hilferuf abgesetzt und die Notlage geschildert. Nach NHZ-Informationen hatten sie und eine weitere Reiterin sich auf eine Handy-App für Reiter verlassen, als sie im Bereich der Altwarmbüchener Deponie Richtung Süden losritten - und plötzlich beide südlich der Autobahn A 37 mitten im Altwarmbüchener Moor standen. „Die Pferde steckten bis zum Bauch im Morast“, so schilderte ein Polizeibeamter das Bild, das sich den Rettern nach zweistündiger verzweifelter Suche bot.

Mit vier Einsatzwagen war die Feuerwehr Altwarmbüchen im Einsatz - und hatte dabei auch einen Tierarzt im Schlepptau. Die Suche gestaltete sich äußerst schwierig. Von der A 2 wie von der A 7 aus wurde gesucht, verschiedene Feldwege wurden abgefahren - stets mit Martinshorn, damit die Reiterinnen Rückmeldung geben konnten. Dem Vernehmen nach verfügte die Feuerwehr schließlich gegen 16.30 Uhr über die Koordinaten. Ihre Einsatzwagen mussten die Retter zurücklassen und kamen nach 800 Metern Fußmarsch mit nassen Füßen bei den Pferden an.

Nach Aussage von Einsatzleiter Marc Perl musste die Feuerwehr die Tiere versorgen und einen befestigten Weg zu finden, um sie aus dem Moor zu führen sowie Material herbeizuschaffen, damit die Pferde nicht weiter einsinken. Gegen 18.30 Uhr schafften es die Einsatzkräfte schließlich mit vereinten Kräften, die Tiere aus dem Morast zu heben. Das Moor verlassen konnten Pferde und Reiter jedoch noch nicht, da es in dem Bereich keinen festen Weg gab und sie sofort wiedereinsinken würden.

Ab etwa 19 Uhr unterstützte dann auch das Technische Hilfswerk (THW) die Einsatzkräfte. Die Umgebung wurde ausgeleuchtet und eine mehrere hundert Meter langer Weg geebnet, damit die Tiere wieder sicheren Boden unter die Füße bekommen konnte. 

Von Martin Lauber und Jörn Kießler


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Isernhagen ist ...

  • ... eine Gemeinde nordöstlich von Hannover mit knapp 23.000 Einwohnern
  • ... Heimat von Olympiasiegerin Anke Kühn (Hockey)
  • ... Gründungsort des Radiosenders ffn
  • ... nach dem durchschnittlichen Einkommen der Bürger die wohlhabenste Gemeinde in Niedersachsen
  • ... Sitz des Lederwarenherstellers Bree Collection
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