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Der Ultraleichtflieger stürzt zwischen Harkenbleck und Pattensen in ein Zuckerrübenfeld, die beiden Insassen werden verletzt. Die Frontscheibe ist geborsten.

Der Ultraleichtflieger stürzt zwischen Harkenbleck und Pattensen in ein Zuckerrübenfeld, die beiden Insassen werden verletzt. Die Frontscheibe ist geborsten.© Kim Gallop

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Harkenbleck

Leichtflugzeug stürzt in Rübenacker

Zwei Personen wurden am Sonnabendabend beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs bei Harkenbleck verletzt. Der 82-jährige Pilot kommt schwer verletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus. Seine gleichaltrige Begleiterin - sie erleidet leichte Verletzungen - kommt mit dem Rettungswagen in die Klinik.

Harkenbleck. Nach Auskunft eines Augen- und Ohrenzeugen, der mit dem Fahrrad an der Kreisstraße 222 unterwegs war, gab es gegen 18.30 Uhr einen lauten Knall. Dann sah er das Flugzeug mitten auf einem Acker mit Zuckerrüben niedergehen. Nach Auskunft der Polizei hatte der Pilot später angegeben, dass er Probleme mit der Steuerung gehabt habe. Es gelang ihm, den Rettungsfallschirm auszulösen. Dennoch war die Notlandung auf dem Acker sehr hart, die Nase des Fliegers hinterließ eine tiefe Kuhle, die Außenhaut war zerbeult, die Kunststoffscheibe geborsten.

Ein Zeuge hatte sofort einen Notruf abgesetzt. Nach Auskunft von Hemmingens Stadtfeuerwehrsprecher Lennart Fieguth wurden die Ortsfeuerwehren Harkenbleck, Arnum und Hemmingen-Westerfeld alarmiert. Die Verletzten waren nicht eingeklemmt. Pilot und Co-Pilotin wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zügig aus der Kabine befreit und mit dem Rettungshubschrauber und dem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Parallel zu den Rettungsarbeiten baute die Feuerwehr zur Sicherstellung des Brandschutzes einen Löschangriff auf und klemmte die Batterie ab. Die K 222 wurde für den Einsatz komplett gesperrt. Der Kriminaldauerdienst nahm noch vor Ort die Ermittlungen auf. Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr, die mit 10 Fahrzeugen angerückt war, beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Insgesamt waren mehr als 70 Einsatzkräfte an der Unfallstelle.

Der Pilot und seine Ehefrau leben nach Auskunft der Polizei in Hannover. Sie waren mit der Maschine von einem Flugplatz in Celle gestartet. Dorthin sollte die schwer beschädigte Maschine im Lauf des Sonntag zurück transportiert werden. Das Flugzeug war zunächst von der Polizei für weitere Untersuchungen amtlich versiegelt worden. Als Grund für den Absturz geht die Polizei derzeit von einer technischen Störung aus. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.


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Hemmingen ist ...

  • ... eine Stadt südlich von Hannover mit sieben Stadtteilen und mehr als 18.000 Einwohnern
  • ... von der Fläche her die kleinste Kommune in der Region Hannover
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