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Die Insassen mussten im Inneren des Fahrzeuges auf Hilfe warten.© Dillenberg

Hochspannungsgefahr

Gehrden: Strommast stürzt auf Rübenroder

Der Fahrer eines Rübenroders hat auf einem Feld in Gehrden einen Hochspannungsmasten beschädigt und umgeknickt. Der Mann und seine 15-jährige Beifahrerin mussten fast fünf Stunden in dem Fahrzeug ausharren. Wegen der Hochspannung bestand außerhalb des Fahrzeugs Lebensgefahr.

Gehrden. Am Sonnabend gegen 15.50 Uhr hat ein Rübenroder auf einem Feld hinter dem Baugebiet Langes Feld in Gehrden einen Hochspannungsmasten beschädigt und abgeknickt. Der Fahrer musste zusammen mit seiner 15-jährigen Beifahrerin für fast 5 Stunden in dem Fahrzeug aushaaren, teilte ein Sprecher der Polizei Ronnenberg am Abend mit. Wegen der Hochspannung bestand bis zirka 20.20 Uhr außerhalb des Fahrzeuges Lebensgefahr.

Ob der Rübenroder beim Vorbeifahren am Masten hängengeblieben war oder ihn gerammt hatte, ist bislang nicht geklärt. Die Polizei hatte den Unfallort zwischenzeitlich in einem Umkreis von 100 Metern abgesperrt, die Freiwillige Feuerwehr Gehrden war ebenfalls am Einsatzort.

Der Strommast gehörte nach Informationen der Polizei zu einer Zuleitung der Deutschen Bahn. Experten waren vor Ort um den Strom auszuschalten. Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, war zunächst noch unklar.

Sven Weißer/fgr


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Gehrden ist ...

  • ... eine Stadt im Calenberger Land mit knapp 15.000 Einwohnern
  • ... die ehemalige Heimat von Tagesschausprecher Marc Bator
  • ... ein Paradies für Spaziergänger
  • ... Ausgrabungsort einer ehemaligen germanischen Siedlung
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