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Foto: Acht Ingenieurbüros kreieren derzeit den Maschinenbau-Campus in Garbsen, im Juli will die Leibniz-Uni den Siegerentwurf küren.

Acht Ingenieurbüros kreieren derzeit den Maschinenbau-Campus in Garbsen, im Juli will die Leibniz-Uni den Siegerentwurf küren.© Radel

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Garbsen

Acht Ingenieurbüros kreieren Maschinenbau-Campus

Acht Ingenieurbüros haben sich auf den Weg gemacht, der Idee eines Maschinenbau-Campus an der Havelser Straße ein Gesicht zu geben. Bis Mitte Mai geben sie ihre Entwürfe ab. Im Juli soll der Siegerentwurf vorgestellt werden.

Garbsen. Die Leibniz Universität sucht in diesem Wettbewerb einen Generalplaner. Das Auftragsvolumen für den Bau der Campus-Gebäude liegt bei 54 Millionen Euro. Für diese Summe sollen die Wettbewerbsteilnehmer auf dem 95.000 Quadratmeter großen Areal zukunftsweisend rund 21000 Quadratmeter nutzbarer Gebäudefläche unterbringen. 13.000 Quadratmeter nehmen allein die Labore, Werkstätten und Versuchsfelder ein. Zukunftsweisend heißt zum Beispiel auch, Erdwärme als Energielieferanten in Betracht zu ziehen.

Der Campus soll kein kühler Wissenschaftspark mit gesichtslosen Schuhkartons sein, sondern aus qualitativ hochwertigen Bauten und Freiräumen bestehen, die Lust machen zum Studieren. Vorbilder sollen Cambrigde und Stanford sein, nicht etwa die festungsartige Fakultät Maschinenwesen der Technischen Universität in München-Garching.

Vor fünf Jahren hatten der damalige Stadtbaurat Michael Stojan und die Universität einen Wettbewerb organisiert, um herauszufinden, wie sich der Campus optimal in die Stadt integrieren lässt. Das Ergebnis ist eine Richtlinie für den jetzigen Architekturwettbewerb. Sechs Maschinenbauinstitute sind 2004 bereits in das Produktionstechnische Zentrum (PZH) eingezogen, elf weitere Institute haben ihren Sitz noch in Hannover und sollen 2018 umziehen. Land und Universität stellen insgesamt 90 Millionen Euro zur Verfügung. Nach dem jetzigen Zeitplan soll der Campusentwurf in einem Jahr fertig und geprüft sein. Ab Oktober 2014 folgen Ausschreibungen. Von Februar 2015 bis Juli 2017 soll gebaut werden.


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