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In diesem Käfig, der randvoll mit Regenwasser auf dem Wettmarer Friedhof stand, entdeckte der Finder ein wahrscheinlich qualvoll ertrunkenes Kaninchen.

In diesem Käfig, der randvoll mit Regenwasser auf dem Wettmarer Friedhof stand, entdeckte der Finder ein wahrscheinlich qualvoll ertrunkenes Kaninchen.© privat

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Wettmar

Tierquälerei: 500 Euro Belohnung ausgesetzt

Der Fall des kleinen Kaninchens, das in einem auf dem Wettmarer Friedhof abgestellten Käfig mutmaßlich qualvoll ertrunken ist, ruft die Tierrechtsorganisation Peta auf den Plan. Sie hat 500 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Verantwortlichen führen.

Wettmar. Wie berichtet, war am Freitag auf dem Friedhof der St.-Marcus-Kirchengemeinde in Wettmar ein totes Kaninchen in einem mit Regenwasser gefüllten Käfig mit blauem Kunststoffunterteil gefunden worden. Der  unter Zweigen versteckte Käfig stand dort vermutlich schon seit einer Woche. Ob das Kaninchen darin ertrunken ist oder bereits tot war, als es dort abgestellt wurde, ist unklar. Die St.-Marcus-Kirchengemeinde erstattete Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Polizei in Großburgwedel ermittelt und bittet unter der Telefonnummer (05139)9910 um Zeugenhinweise.

Um den Tierquäler zu überführen, hat Peta jetzt eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt. Zeugen könnten sich telefonisch unter (01520)7373341 oder per E-Mail  auch anonym melden. "Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Judith Pein im Namen der Organisation. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen Tieren entledigen, als wären sie Wegwerfware." Der Halter hätte sich Hilfe bei einem Tierschutzverein holen können.

Das Aussetzen von Tieren sei laut § 3 Tierschutzgesetz verboten und erfülle den Straftatbestand der Tierquälerei. Dass in Urlaubszeiten vermehrt Tiere und insbesondere Kaninchen abgegeben oder ausgesetzt würden, führt Peta darauf zurück, dass diese oft als pflegeleichte, anspruchslose Tiere und „Spielgefährten“ für Kinder angeschafft würden – für die Langohren eine folgenschwere Fehleinschätzung.


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