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© Martin Lauber

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Großburgwedel

Bus außer Kontrolle: Mehr als 330.000 Euro Schaden

Am Tag nach der Irrfahrt eines Busfahrers über den Busbahnhof am Schulzentrum Großburgwedel ist der Unfall mit vier Verletzten weiter Topthema. Doch manche Frage bleibt (noch) unbeantwortet.

Was ist passiert?

Ein 52 Jahre alter Regiobus-Fahrer hat am Dienstag gegen 13.30 Uhr im Bereich des Busbahnhofs am Schulzentrum Großburgwedel einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem er selbst schwer und drei Jugendliche (zweimal 16 Jahre, einmal 15 Jahre alt) leicht verletzt wurden. Der offenbar außer Kontrolle geratene Bus richtete großen Schaden an - er beschädigte einen Zaun, fuhr einen Straßenbaum um, zerstörte ein gläsernes Buswartehäuschen, riss die Halterung eines zweiten Baumes ab, überfuhr eine Laterne, rammte einen wartenden Bus. Er kam erst auf der Hannoverschen Straße zum Stehen, als er mit der Fahrzeugseite gegen einen weiteren Straßenbaum prallte.

Wer wurde verletzt?

Der 52-jährige Fahrer, der im Bus eingeklemmt war und von der Feuerwehr befreit werden musste, verletzte sich schwer, aber nicht lebensgefährlich. Laut Polizei erlitt er Brüche. Ein Rettungswagen transportierte ihn in die Medizinische Hochschule. Sein 51-jähriger Passagier blieb unverletzt. Der Polizei berichtete der Mann, dass er den Eindruck gehabt habe, dass der Busfahrer über dem Lenkrad zusammengesackt sei. Zum aktuellen Zustand des Fahrers ist nichts zu erfahren - die MHH verwies auf die ärztliche Schweigepflicht.

Eine 15-Jährige wurde durch die Glassplitter des zersplitterten Bushaltestellenhäuschens leicht verletzt. Ebenfalls leicht verletzt wurde ein 16-Jähriger, der dem Bus durch einen Sprung zur Seite ausgewichen war. Beide Jugendlichen wurden vor Ort ambulant behandelt. Darüber hinaus erlitt ein ebenfalls 16-jähriger Fahrgast im touchierten Regiobus eine leichte Verletzung. Er kam mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Wie hoch ist die Schadenssumme?

Die Polizei spricht von einem Sachschaden von 332.000 Euro. Eingerechnet sind dabei die Zerstörungen auf dem Busbahnhof sowie an den beiden Bussen.

Was gibt es zur Ursache zu sagen?

Für die Polizei ist Ursache zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor ungeklärt. Zur Spurensicherung am Dienstagnachmittag waren auch die Experten des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover vor Ort. Die Hannoversche Straße war für die polizeilichen Ermittlungen und die Reinigung der Fahrbahn bis kurz vor 19 Uhr gesperrt. Autofahrer nutzen den Edeka-Parkplatz, um die Sperrung zu umfahren. Zur Klärung der Unfallursache beitragen soll auch die Befragung des Busfahrer. Wann diese möglich sein wird, ist noch offen.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. 


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